Die Brüder von Italien-Partei des italienischen Premierministers Giorgia Meloni hat eine Politik vorgeschlagen, um Nicht-EU-Bürger, die Gefängnisstrafen von mehr als einem Jahr erhalten, unabhängig von ihrer Zustimmung schnell abzuschieben. Der Plan beinhaltet die Rückführung dieser Personen durch bilaterale Vereinbarungen mit ihren Heimatländern, mit begrenzten rechtlichen Möglichkeiten, die Abschiebung zu bestreiten, wie etwa Bedenken wegen unmenschlicher Behandlung oder der Todesstrafe. Den Abschiebenen wäre die Wiedereintritt in Italien verboten. Zusätzlich zielt der Vorschlag darauf ab, die Arten von Straftaten zu erweitern, die zum Verlust der italienischen Staatsbürgerschaft für im Ausland geborene Straftäter führen könnten. In der Zwischenzeit treibt die Liga, ein weiterer Koalitionspartner, gesonderte Gesetze vor, um die Staatsbürgerschaftsregeln zu verschärfen und den Verlust der italienischen Staatsbürgerschaft zu erleichtern. Bei den bevorstehenden Parlamentswahlen stehen beide Parteien vor der Konkurrenz der aufstrebenden rechtsextremen Gruppe Futuro Nazionale, die bei Anti-Einwanderungswählernern anzieht.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel befaßt sich mit einem politischen Vorschlag der Brüder von Italien, einer rechten Partei, der darauf abzielt, Nicht-EU-Bürger, die wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden, auszuweisen.





