Der Angriff richtete sich an die Gemeinden Mbaterem, Ayaba, Ikpur, Yina, Aboajio und Ukpen im Bezirk Mbazun. Die Sicherheitskräfte reagierten schnell auf den Vorfall, wie der Gouverneur des Bundesstaates Benue, Hyacinth Alia, durch seinen Pressesprecher Sir Tersoo Kula erklärte. Der Gouverneur äußerte seine Wertschätzung für die schnellen Maßnahmen der Sicherheitsbehörden während des Angriffs, der mutmaßlichen Terroristen zugeschrieben wurde, die sich als Hirten ausgaben. In einer Erklärung verurteilte Alia die Gewalt und sprach den Familien der Verstorbenen sein Beileid aus.
Er betonte die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Wachsamkeit unter den Bewohnern und forderte sie auf, alle verdächtigen Aktivitäten den Behörden zu melden. Der Gouverneur warnte auch vor Versuchen, den Friedensprozess im Staat zu stören, und erklärte: "Benue-Länder für die Benue-Bevölkerung". Er bekräftigte sein Engagement für den Schutz der Bevölkerung und hob die Rolle der Bundesregierung bei der Unterstützung der Anti-Terror-Bemühungen hervor.
Am Donnerstagabend entführten bewaffnete Männer 14 Personen, die in einem 18-Sitzer-Bus entlang der Ankpechi, Omutele-Route in Ohimini LGA unterwegs waren. Die Polizei bestätigte später die Rettung von fünf Opfern, darunter ein vierjähriges Kind, während neun am Freitag vermisst wurden. Anfang dieses Monats wurden Berichten zufolge mindestens 16 Menschen bei einem Angriff von mutmaßlichen bewaffneten Hirten in Nobi getötet. In einem anderen Vorfall drangen mutmaßliche bewaffnete Hirten in die Efeyi-Gemeinde ein, was zum Tod von 15 Personen führte. Diese Angriffe waren durch plötzliche Angriffe gekennzeichnet, die oft in den frühen Morgenstunden auftraten, wobei die Täter Feuerwaffen gegen Zivilisten einsetzten.
Während eines Gebetsdienstes betete Obi für die Seelen der Verstorbenen und forderte die Behörden auf, Schutzmaßnahmen für gefährdete Gemeinschaften zu verstärken. Solche Appelle unterstreichen die sich verschärfende Krise und die dringende Notwendigkeit koordinierter Reaktionen sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene. Sicherheitsbeamte stehen vor zunehmendem Druck, um die eskalierende Gewalt anzugehen, insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen sich die Spannungen zwischen Hirten und Bauern verschärft haben.
Berichte weisen darauf hin, dass viele der Angreifer mit Gruppen verbunden sind, die sich mit Viehdiebstahl und territorialen Streitigkeiten beschäftigen, die oft außerhalb der Reichweite der Strafverfolgungsbehörden operieren. Diese Dynamik hat zu einem Zyklus von Vergeltungsakten geführt, die bereits fragile Gemeinschaften weiter destabilisieren.
Die Regierung des Gouverneurs hat ihre Entschlossenheit zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Wiederherstellung der Stabilität in der Region bekräftigt.
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