Die Untersuchung, die im Bezirksgericht Tauranga stattfand, konzentrierte sich darauf, festzustellen, ob die Verletzungen von Sadie-Leigh zufällig oder nicht zufällig waren. Ihre Mutter, deren Name unterdrückt wurde, eröffnete das Verfahren, indem sie die Freude und Liebe betonte, die ihre Tochter in die Welt brachte. Sie beschrieb Sadie-Leigh als frech, liebevoll und klebrig und betonte ihr ansteckendes Lächeln und ihre Liebe zum Wasser.
Nach Angaben eines Pathologen starb Sadie-Leigh am 29. März 2019 in Tauranga nach nicht versehentlichen Kopfverletzungen durch stumpfe Gegenstände. Der Gerichtsmediziner Dr. Kilak Kesha führte die Obduktion durch und erklärte, dass die Verletzungen schwerwiegend und katastrophal waren, weit über das hinaus, was normalerweise während des normalen Kinderspiels auftritt. Kesha identifizierte einen Schädelbruch sowie Hirn- und Nackenverletzungen und eine zuvor gebrochene Schulterblatt. Er erklärte, dass ein Schlag auf den Kopf einen sofortigen neurologischen Schaden verursachte, der innerhalb von Minuten zu einem Funktionsverlust führte.
Die Untersuchung dauerte die ganze Woche, weitere Zeugenaussagen und Beweise werden voraussichtlich vorgelegt. Coroner Tracey Fitzgibbon skizzierte die zentralen Fragen vor dem Gericht: wie Sadie-Leigh ihre Verletzungen erlitt, ob sie versehentlich waren und wann sie auftraten. Diese Untersuchungen zielen darauf ab, die Abfolge der Ereignisse zu ermitteln, die zum Tod des Kleinkindes führten, und zu bestimmen, ob kriminelle Handlungen beteiligt waren.
Polkinghorne wurde für ihren Mord im Jahr 2024 freigesprochen, aber die Untersuchung ihres Todes im Jahr 2021 wird fortgesetzt. Die Polizeirechtsanwältin Alysha McClintock beschuldigte ihn, während Teilen seiner Aussage vorgetäuscht zu haben, insbesondere in Bezug auf seine Handlungen während eines 111-Anrufs. Polkinghorne bestritt die Vorwürfe und wurde während des Kreuzverhörs zunehmend gereizt. Er schlug vor, den gesamten Vorfall aufzuzeichnen, was Coroner Tania Tehitaha dazu veranlasste, vorsichtig gegen Sarkasmus zu sein. Polkinghorne gab zu, dass sich seine Beweise im Laufe der Zeit verändert hatten, was auf den anfänglichen Schock und die emotionale Belastung zurückzuführen war.
McClintock argumentierte, dass das Timing bestimmter Handlungen es Polkinghorne unmöglich machte, sie so durchgeführt zu haben, wie er behauptete. Polkinghorne räumte Diskrepanzen in seinen früheren Aussagen ein, behauptete aber, dass sein aktueller Bericht eine durchdachtere Betrachtung der Ereignisse widerspiegelte. Die Untersuchung untersucht, ob diese Veränderungen der Aussagen die Zuverlässigkeit seines Berichts beeinflussen und ob sie auf ein Versagen im Ermittlungsprozess hinweisen. Beide Untersuchungen unterstreichen die Komplexität der Bestimmung der Umstände von Todesfällen mit Kindern.
Im Fall von Sadie-Leigh liegt der Schwerpunkt auf der Identifizierung der Art und Herkunft der Verletzungen, während im Fall von Pauline Hanna der Schwerpunkt auf der Genauigkeit und Konsistenz der Zeugenaussagen liegt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen können kritische Einblicke in die Rolle der Betreuer und die Bedeutung einer genauen Berichterstattung während von Notfällen geben. Die Fälle unterstreichen die Notwendigkeit gründlicher Untersuchungen und klarer Kommunikation in Situationen mit gefährdeten Personen. Die Untersuchungen werden voraussichtlich mit Empfehlungen abgeschlossen, die darauf abzielen, ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.
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