Tadej Pogacar, der slowenische Radfahrer, scheint bereit zu sein, erneut Geschichte zu schreiben, als er sich auf die Vuelta a España, die letzte Grand Tour von 2026 vorbereitet. Das Rennen beginnt am Samstag in Monaco und endet am 13. September in Granada, was den Höhepunkt einer Saison markiert, die von den unerbittlichen Leistungen des 27-Jährigen dominiert wurde. Pogacar, der in der Vuelta noch keinen Sieg errungen hat, gilt als Favorit, um die Spitze des Podiums zu beanspruchen, da seine Konkurrenten scheinbar auf seine Überlegenheit verzichtet haben.
Er errang im Juli seinen fünften Tour-de-France-Titel und beendete fast sechseinhalb Minuten vor seinem nächsten Rivalen. Diese Leistung bringt ihn näher an einen exklusiven Verein von neun Radfahrern, die es geschafft haben, alle drei der wichtigsten europäischen Etappenrennen zu gewinnen, Eddy Merckx, Bernard Hinault, Jacques Anquetil, Alberto Contador, Chris Froome, Felice Gimondi, Jonas Vingegaard und Vincenzo Nibali.
Der ehemalige Tour-Champion Jonas Vingegaard, der ihn den ganzen Sommer über herausgefordert hatte, ist wegen einer Schlüsselbeinfraktur ausgeschieden und hat beschlossen, sich für die Saison 2026 aus dem Wettkampf zurückzuziehen.
Ich produziere das Beste, was ich je gemacht habe, und er fährt einfach weg von mir, teilte Skjelmose in einem kürzlich erschienenen Podcast. Diese Stimmung unterstreicht den psychologischen Tribut, den die Dominanz von Pogacar auf seine Kollegen gehabt hat. Pogacar's Motivation geht über persönliche Ambitionen hinaus. Er wird einen langfristigen Vertrag mit dem UAE Emirates XRG-Team unterzeichnen, der Berichten zufolge seine berufliche Karriere bis 2031 oder sogar 2032 verlängert. Diese finanzielle Sicherheit und Stabilität dienen wahrscheinlich als zusätzliche Anreize für Pogacar, um seine aktuelle Form beizubehalten und auf eine weitere historische Leistung hinzuarbeiten. Die Vuelta stellt Pogacar sowohl Herausforderungen als auch Chancen dar.
Die Rennstrecke beginnt in Monaco und führt durch die Provence, bevor sie über die Pyrenäen und Andorra nach Spanien überquert. Im Verlauf der 3.275 Kilometer werden die Radfahrer auf sieben Gipfelfinishes, harte Wetterbedingungen und ein für das spanische Rennen typisches zerklüftetes Gelände stoßen.
Doch nur wenige Fahrer waren in der Lage, Pogacar beständig in Schach zu halten, vor allem in den hohen Druckbedingungen der Grand Tours. Während sich das Peloton auf die Vuelta vorbereitet, bleibt der Fokus darauf, ob Pogacar seiner Karriere ein weiteres Kapitel hinzufügen kann.
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