Die Weltbank hat geschätzt, dass zwei Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni trafen, einen direkten physischen Schaden im Wert von 19,6 Milliarden Dollar verursachten. Diese Zahl könnte verdoppelt werden, wenn man die Rekonstruktionskosten berücksichtigt, so eine frühe Bewertung der Weltbank. Die Erdbeben, die 7,2 und 7,5 auf der Richterskala messen, töteten laut Regierungsdaten etwa 5.000 Menschen, während sie Wohngebäude, Infrastruktur und nicht-wohnhafte Strukturen in nördlichen Teilen des Landes, einschließlich der Hauptstadt Caracas, beschädigten. Die Regierung schätzt fast 17.000 Menschen wurden verletzt und fast 18.000 vertrieben. Die Weltbank stellte fest, dass diese Erdbeben die tödlichsten seit 1812 waren, die inmitten bereits instabiler sozioökonomischer Bedingungen auftraten, mit einer Armutsrate von mehr als 76 Prozent. Die Bewertung wurde unter Verwendung von Erdbebenmodellierung, lokalen seismischen Daten, Satellitenbildern und Berichten von Regierungsbehörden, humanitären Organisationen und dem Feld durchgeführt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen, die auf dem Bericht der Weltbank basieren, und enthält Zitate des Vertreters der Weltbank. Er bietet einen Kontext über die wirtschaftliche Situation in Venezuela, zeigt aber keine klare Voreingenommenheit gegenüber einer bestimmten politischen Haltung.





