Eine Reihe von Erdbeben im Juni traf Venezuela und verursachte nach Schätzungen der Weltbank einen geschätzten unmittelbaren Sachschaden von 19,6 Milliarden Dollar (etwa 17,2 Milliarden Euro). Über die Hälfte dieses Betrags betraf Wohngebäude, gefolgt von Infrastruktur und nicht-wohnhaften Strukturen. Die am stärksten betroffenen Gebiete waren der Staat La Guaira und der Hauptstadtbezirk. Die Erdbeben führten zu über 5.000 bestätigten Todesfällen, 16.740 Verletzungen und etwa 18.000 Menschen, die ihre Häuser verloren. Der venezolanische Präsident Delcy Rodríguez kündigte den Rückzug von 346 Millionen Dollar aus dem IWF-Konto des Landes an, um den Wiederaufbau zu unterstützen und betroffene Familien zu unterstützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Informationen über die Auswirkungen des Erdbebens und die Reaktion der Regierung, ohne offen die Regierung oder die Opposition zu kritisieren oder zu loben.





