Susana Abaitua, eine spanische Schauspielerin, die für ihre Rollen im Film und Fernsehen bekannt ist, hat in einem kürzlich durchgeführten Interview offen über ihre Identität als bisexuelle Frau gesprochen.
Sie beschreibt sich selbst als eine Person, die Klarheit über ihre Lebensrichtung hat, obwohl sie die inneren Widersprüche der Welt um sie herum anerkennt. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören der Film El Último Mono, in dem sie mit Juan Dívil mitspielt, und kommende Projekte wie die HBO-Serie Infamia und der Film Nuda Propiedad, unter der Regie von Alberto Utrera und mit Maxi Iglesias. Sie erwähnte auch, kürzlich die Dreharbeiten zu Citas beendet zu haben, die sie als eine lustige Erfahrung beschrieb. Die Schauspielerin genießt derzeit ihre Sommerferien, die sie in Bidart, einer Küstenstadt in der französischen Baskenregion, verbringt.
Diese Lage ist für sie von besonderer Bedeutung, da sie dort ihre Kindheit verbrachte und jedes Jahr wieder mit ihrer Familie in Kontakt tritt. Bei einem Rückblick auf ihre Vergangenheit erinnerte sich Abaitua an eine glückliche Erziehung, die hauptsächlich von ihrem Vater geprägt war, den sie als wundervoll und angenehm bezeichnet. Auf die Frage nach dieser Aussage erklärte Abaitua, dass sie zwar Männer bewundere, aber in Bezug auf Feminismus, Respekt und Gleichheit noch Fortschritte erforderlich seien. Sie stellte fest, dass, obwohl die Gesellschaft voranschreitet, es auch Schritte zurück gibt, insbesondere in Bezug auf Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt und den Verlust von reproduktiven Rechten in Ländern wie Argentinien.
Bei der Diskussion über ihre Rolle in El Último Mono betonte Abaitua, wie das Projekt eine Verschiebung in Richtung Komödie markierte, einem Genre, mit dem sie sich persönlich stärker verbunden fühlt. Sie äußerte Freude daran, Mariela zu porträtieren, eine Figur, die zunächst von ihren Verwandten entfernt erscheint. Die Schauspielerin sprach auch über das Thema Bisexualität und stellte fest, dass jüngere Frauen heute zwischen 18 und 34 Jahren häufiger als ihre männlichen Kollegen sich als bisexuell identifizieren, wobei 17 Prozent der jungen Frauen im Vergleich zu nur 6 Prozent der jungen Männer. Auf die Frage, ob dieser Trend eine Ablehnung von Männern bedeutet, erklärte Abaitua fest, dass sie es nicht so sieht.
Stattdessen argumentierte sie, dass gesellschaftliche Normen und kulturelle Erwartungen eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Wahrnehmung von Bisexualität spielen. Sie wies darauf hin, dass es in einer patriarchalen Kultur oft als sexy angesehen wird, wenn zwei Frauen zusammen sind oder ein Mann eine andere Frau küsst. Diese Botschaften, so schlug sie vor, können unterbewusste Barrieren für Frauen schaffen, um ihre eigene sexuelle Identität zu verstehen und zu umarmen.
Während sie die Herausforderungen erkannte, die mit der Navigation dieser Diskussionen verbunden sind, betonte sie die Wichtigkeit, sie ehrlich anzugehen. Ihre Bemerkungen wurden im Zusammenhang mit ihren aktuellen Projekten gemacht, darunter Infamia, den sie als einen Thriller basierend auf einem Roman beschrieb, den sie gerne auf die Leinwand bringen möchte. Sie erwähnte auch andere kommende Filme, obwohl sie sich weigerte, zu diesem Zeitpunkt weitere Details zu liefern.
Mit neuen Projekten am Horizont konzentriert sie sich weiterhin sowohl auf ihre Karriere als auch auf die breiteren gesellschaftlichen Gespräche, an denen sie sich durch ihre Arbeit beteiligt.
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