Sudan erlebt eine schwere Wirtschaftskrise, die durch steigende Preise und sinkende Löhne gekennzeichnet ist und Grundbedürfnisse für viele Familien zunehmend unerschwinglich macht. In Omdurman sind lebensnotwendige Güter wie Zucker, Bohnen, Linsen und Zwiebeln deutlich teurer geworden, wobei die Unsicherheit um die Wechselkurse den Handel erschwert. Händler berichten, dass sie aufgrund der Angst vor weiteren Preiserhöhungen Waren aufbewahren. Die Krise hat sich seit dem Ausbruch des Krieges im April 2023 verschärft, was die Produktion gestört, die staatlichen Institutionen geschwächt und die Armut, Arbeitslosigkeit und Ernährungsunsicherheit verschärft hat. Der Wirtschaftsforscher Abdullah Mohamed Ali betonte die direkte Auswirkung des Rückgangs der Währung auf die Haushaltsausgaben und stellte fest, dass steigende Dollarwerte die Lebenshaltungskosten erhöhen. Beamte, Lehrer, Gesundheitsarbeiter und Rentner sind besonders betroffen, da ihr Einkommen nicht mit der Inflation Schritt halten kann, da viele sich auf die Ausgaben für Nahrung und Bildung verlassen oder auf Schulden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der wirtschaftlichen Situation im Sudan, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.




