Eine Studie, die in Alzheimer's Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association veröffentlicht wurde, ergab, dass starkes Fernsehsehen im mittleren Alter mit Veränderungen im Gehirn verbunden war, die mit der Alzheimer-Krankheit verbunden sind. Die Forschung verfolgte über 1.700 Personen für fast 24 Jahre, verfolgte ihre Fernsehgewohnheiten und analysierte später ihre Gehirnstrukturen über MRT-Scans. Männer, die viel Zeit damit verbrachten, Fernsehen zu sehen, zeigten ein reduziertes Gehirnvolumen in Regionen, die anfällig für Alzheimer sind, erhöhte Schäden an der weißen Substanz und kleinere Front- und Hinterhirnlappen. Diese Assoziationen wurden bei Frauen nicht beobachtet. Die Studie stellte fest, dass längeres Sitzen bei der Arbeit keine ähnlichen Gehirnveränderungen hervorrief, was darauf hinweist, dass nicht alle sitzenden Verhaltensweisen das Gehirn ähnlich beeinflussen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Hintergründe und berichtet über eine medizinische Studie mit ausgewogenen Zitaten von Forschern und Experten, die betonen, daß Fernsehen an sich nicht schädlich ist, daß aber die passive Bildschirmzeit die Gesundheit des Gehirns negativ beeinflussen kann, wenn sie andere kognitive Fähigkeiten ersetzt.






