Das Stück "Ikaino Samchuns Flagge" der Theatergruppe Dol wurde für den dritten Baek Hyosun Theaterpreis ausgewählt. Das Stück erzählt das Leben einer koreanischen Frau, die während des 4.3-Vorfalls im April 1948 von der Insel Jeju geflohen ist, um dem Massaker zu entgehen und nach Osaka, Japan, zu ziehen, wo sie schließlich eine Großmutter mit 15 Enkelkindern wird. Das Stück wurde von Kim Gi-gang, einem in Japan lebenden Koreaner der dritten Generation, inszeniert und wurde für seine Darstellung verschiedener Leben und Stimmen gelobt, insbesondere für den historischen Kontext des 4.3-Vorfalls. Die Preisverleihung findet am 18. August im Mindeuri Small Theater in Gwangju, Provinz South Jeolla statt. In diesem Jahr wurden 29 Stücke aus Seoul, Beguusan und Japan eingereicht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beleuchtet ein Theaterstück, das sich auf den 4·3-Vorfall konzentriert, ein hochsensibles und politisch aufgeladenes Ereignis in der Geschichte Südkoreas, das aufgrund seiner Verbindung zum antikolonialen Widerstand und zu Menschenrechtsfragen oft mit linken Erzählungen in Verbindung gebracht wird.





