Ein südkoreanischer Polizist hat gestanden, ohne ordnungsgemäße Ermittlungen die Fälle vermisster Personen zu schließen, um zusätzliche Arbeit zu vermeiden. Der Polizist mit dem Nachnamen Bu wurde verhaftet, nachdem er beschuldigt worden war, Aufzeichnungen zu fälschen und Familien auf der Insel Jeju in die Irre zu führen. Sein Vorgehen führte zu verzögerten Durchsuchungen und der Entdeckung von vier Leichen in den letzten Wochen. Der Skandal hat die öffentliche Kontrolle der Polizei verstärkt, was Präsident Lee Jae Myung dazu veranlasste, Reformen zu versprechen. Bu steht vor Anklagen einschließlich Fälschung und Pflichtverletzung, nachdem er Forderungen über vermisste Personen und vorzeitig geschlossene Fälle fabriziert hatte. In einem Fall wurde eine 37-jährige Frau gefunden, während ein anderer Mann in seinen 60ern war, der ebenfalls verstorben gefunden wurde. Die Behörden vermuten, dass Bu bis zu 25 andere Fälle falsch geschlossen hat, obwohl einige später als sicher bestätigt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorfall als eine Angelegenheit des Fehlverhaltens der Polizei und systematischer Probleme innerhalb der Abteilung, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





