Die französische Transgender-Basketballstar Julie Tétart hat erklärt, dass sie einen WNBA-Vertrag akzeptieren würde, wenn ihr einer angeboten würde, obwohl sie die Wahrscheinlichkeit einer solchen Gelegenheit anerkannte, die aufgrund des Alters und des Wettbewerbsniveaus schlank bleibt.
Diese Auslassung wurde von der Transgender-Fördergruppe TRANSpire kritisiert, die behauptete, dass sowohl Tétart als auch eine andere Transgender-Spielerin, Aurore Pautou, trotz ihrer herausragenden Leistungen unfair übersehen wurden. Tétart antwortete auf Fragen über potenzielles WNBA-Interesse mit gemessenem Optimismus. Als sie direkt gefragt wurde, ob sie in Betracht ziehen würde, in der Liga zu spielen, sagte sie zunächst, dass dies nicht möglich sei.
Auf der Social-Media-Plattform X äußerten zahlreiche Nutzer Widerstand gegen die Idee, dass Transgender-Athleten in Frauenligen antreten, was die breitere gesellschaftliche Spaltung um die Einbeziehung in den Sport widerspiegelt.
Der Sportkommentator Stephen A. Smith kritisierte den WNBA-Cheftrainer Cheryl Reeve, weil sie während eines öffentlichen Auftritts ein "Trans Kids Belong" -Shirt getragen hatte, und argumentierte, dass dieser Schritt die Integrität des Frauensportes untergrabe. In einem Segment seiner Show beschuldigte Smith Reeve der Verantwortungslosigkeit und erklärte: "Sie sind ein Trainer für eine Frauen-Basketballmannschaft". Er betonte seinen Standpunkt, dass biologische Männer nicht im Frauensport antreten sollten, und behauptete, dass diese Position nicht im Widerspruch zur Unterstützung der Rechte transgender Individuen steht.
Sophie Cunningham, eine ehemalige australische Schwimmerin und Befürworterin des Ausschlusses biologischer Männer aus dem Frauensport, äußerte ähnliche Gefühle. In einem Gespräch mit ESPN verteidigte Cunningham ihre Ansichten und erklärte: "Ich habe viel negatives Feedback darüber bekommen, dass ich Trans hasse". Sie bekräftigte ihr Engagement für den Schutz junger Athleten und betonte, dass sie versucht, "Liebe zu verbreiten" und gleichzeitig "ehrlich" über die Risiken zu sein, die durch die Zulassung von biologischen Männern im Frauensport entstehen.
Reeve verteidigte ihrerseits ihre Handlungen und bestand darauf, dass alle Kinder, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität, Zugang zu Sport haben sollten. Jedes Kind hat das Recht auf Sport, unabhängig davon, ob es sich um ein geschlechtsspezifisches, transsexuelles Kind handelt", sagte sie. Während sie die Komplexität von Fällen, an denen ältere Athleten oder diejenigen beteiligt sind, die Elite-Wettbewerbe verfolgen, anerkennt, betonte sie, dass die Lösung darin besteht, eine gemeinsame Basis zu finden, anstatt einen direkten Ausschluss zu verfolgen. Die Antwort ist nicht nein, fügte sie hinzu und betonte die Notwendigkeit nuancierter Diskussionen über Inklusivität versus Fairness in sportlichen Kontexten.
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