Ein internationales Team von Astrophysikern und Plasmaphysikern hat die erste experimentelle Bestätigung erzielt, dass starke Magnetfelder koronale Massenauswürfe (CME) vollständig unterdrücken können, was neue Einblicke in die Frage bietet, warum solche Ausbrüche auf Sternen außerhalb der Sonne selten sind.
Durch die Anwendung unterschiedlicher Magnetfelder beobachtete das Team, wie diese Felder das Verhalten des Plasmas beeinflussten. Unter schwächeren Magnetfeldern erweiterte sich das Plasma und bewegte sich wie erwartet nach außen. Aber mit stärkeren Magnetfeldern wurde der Fluss instabil, fragmentiert und endlich gestoppt. Dies zeigte, dass intensive Magnetfelder als Barriere wirken und verhindern konnten, dass CMEs in den Weltraum entkommen.
Er erklärte, dass die Kombination von theoretischen Modellen, experimentellen Daten und numerischen Simulationen dem Team erlaubte, eine langjährige Hypothese zu bestätigen, dass Magnetfelder auf aktiven Sternen CMEs verhindern könnten, dass sie auftreten oder entkommen.
Die Experimente zeigten, dass die Wechselwirkung zwischen dem expandierenden Plasma und dem Magnetfeld zu einem Phänomen führen könnte, das als Kink-Instabilität bekannt ist, bei dem der Fluss sich biegt und die Richtung umkehrt.
Die Auswirkungen reichen über das Verständnis der stellaren Aktivität hinaus. Die Studie hebt die potenziellen Auswirkungen der magnetischen Unterdrückung auf Exoplaneten hervor. CME gehören zu den energetischsten Phänomenen im Weltraum, die planetare Atmosphären entfernen oder ihre chemische Zusammensetzung verändern können. Wenn viele CME aufgrund starker Magnetfelder daran gehindert werden, zu entkommen, können einige Exoplaneten eine stabilere und weniger feindliche Weltraumumgebung erleben. Dies könnte ihre Chancen verbessern, Atmosphären über geologische Zeiträume zu erhalten und möglicherweise ihre Bewohnbarkeit zu verbessern. Die Forschung markiert einen bedeutenden Schritt bei der Überbrückung der Laborphysik mit astrophysikalischen Beobachtungen.
Durch die Nachbildung von Sternprozessen in einer kontrollierten Umgebung haben Wissenschaftler wertvolle Erkenntnisse über die Mechanismen gewonnen, die das Verhalten von Sternen und deren Planetensystemen beeinflussen.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden