Die Gamescom 2023 in Köln wurde erfolgreich abgeschlossen und zog große Zuschauer und führende Spieleentwickler und -verleger an. Branchenführer lobten die Veranstaltung als eine der erfolgreichsten der letzten Jahre, äußerten jedoch Bedenken über wirtschaftliche Herausforderungen wie den Chipmangel, der die Hardware-Kosten und Entlassungen in den Entwicklungsstudios erhöhte. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) verpflichtete sich bei seiner Eröffnungsrede bei der Veranstaltung nicht zu steuerlichen Anreizen für die Spieleindustrie, obwohl er in diesem Jahr 125 Millionen Euro an projektbezogener Finanzierung für Spiele angekündigt hatte. Branchenvertreter wie Felix Falk von der Game Association haben sich seit langem für steuerliche Unterstützung wie in Frankreich und Kanada ausgesprochen, die größere Planungssicherheit für große Studios bieten würde, die sich in Deutschland niederlassen. Trotz dieser Probleme waren viele große Studios anwesend, darunter Projekt CD Red, das eine Erweiterung der Witcher-Serie vorstellte, und Microsoft, das mehrere neue Spiele enthüllte und den 25. Jahrestag der Rockstar-Serie feierte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt wirtschaftliche und politische Fragen, die die Glücksspielindustrie betreffen, einschließlich der Forderungen nach steuerlichen Anreizen und staatlicher Finanzierung.



