Die einzige geplante Wiederaufbereitungsanlage des Landes liegt fast 30 Jahre hinter dem Zeitplan und wirft Bedenken hinsichtlich ihrer Lebensfähigkeit auf. Inzwischen erwägt ein Stromversorger, verbrauchte Brennstoffe zur Wiederaufbereitung nach Frankreich zu schicken, wo Anlagen wie La Hague verbrauchte Brennstoffe für fünf bis sieben Jahre in tiefen Pools speichern, um den Strahlungsgrad zu senken. Dies unterstreicht das breitere Problem der Abhängigkeit Japans von ausländischen Lösungen und der Verzögerungen bei der Entwicklung seiner inländischen Kernrecyclinginfrastruktur.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen sachlichen Überblick über Japans Herausforderungen im Bereich der Kernenergie, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.





