Präsident Bola Tinubu forderte religiöse und spirituelle Führer auf, eine aktivere Rolle bei der Verurteilung von Terrorismus, Entführungen, Banditen und der Ausbeutung von Religion zur Rechtfertigung von Gewalt zu spielen.
In seinen Bemerkungen hob Tinubu die zentrale Rolle hervor, die religiöse Führer bei der Bewältigung der wachsenden Bedrohungen durch gewalttätigen Extremismus und den Missbrauch des Glaubens spielen könnten. Er betonte, dass diese Führer einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Stimmung haben und als mächtige Befürworter für Frieden, Gerechtigkeit und moralische Entwicklung unter der jüngeren Generation dienen können. Tinubu forderte sie auf, ihre Plattformen zur Förderung der Friedensbildung, der religiösen Alphabetisierung und der moralischen Bildung junger Menschen zu nutzen.
Er ermutigte sie, sich auf die Förderung von Gerechtigkeit, Verantwortung, Mitgefühl und die friedliche Beilegung von Beschwerden zu konzentrieren. Tinubu betonte, dass religiöse Führer sowohl politische Persönlichkeiten als auch gewöhnliche Bürger daran erinnern sollten, dass legitime Beschwerden nicht als Rechtfertigung für Gesetzlosigkeit oder Gewalt verwendet werden sollten. Er bekräftigte, dass kein wahrer Dienst an Allah durch die Zerstörung unschuldiger Menschenleben erreicht werden kann, die er als heilig bezeichnete. Tinubu erkannte den aktuellen globalen Kontext an und stellte fest, dass Gesellschaften auf der ganzen Welt mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen haben, darunter Konflikte, Unsicherheit, Klimawandel, Nahrungsmittelknappheit und gewalttätiger Extremismus.
8 Millionen Menschen wurden Ende 2025 weltweit gewaltsam vertrieben. Diese atemberaubende Zahl unterstreicht die Bedeutung spiritueller Führer bei der Heilung von Wunden, der Beilegung von Streitigkeiten und der Bekämpfung von tief verwurzeltem Hass und Bitterkeit. Der Präsident erwähnte insbesondere die Tijjaniyya-Gemeinde, deren umfangreiche spirituelle Netzwerke sich über Westafrika, Nordafrika und andere Regionen der Welt erstrecken. Er glaubte, dass diese Gemeinschaft ihren Einfluss zur Förderung der Versöhnung, zur Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus, zur Führung der Jugend und zur Bereitstellung humanitärer Unterstützung in der Sahelzone, in Westafrika und darüber hinaus ausnutzen könnte.
Tinubu bekräftigte Nigerias Engagement für regionale Zusammenarbeit, Terrorismusbekämpfung, maritime Sicherheit, wirtschaftliche Integration und Dialog. Er wies darauf hin, dass Nigerias strategische Position an der Kreuzung von Westafrika, der Sahelzone, dem Tschadseebecken, dem Golf von Guinea und der breiteren atlantischen Welt seinen Frieden und seine Stabilität für die gesamte Region entscheidend macht.
Er argumentierte, dass religiöse Gemeinschaften mit tiefen transnationalen Verbindungen, wie die Tijjaniyya, erheblich dazu beitragen könnten, einen Rahmen für soziale Harmonie zu schaffen, der staatliche und institutionelle Bemühungen unterstützt. Der Präsident schloss mit der Betonung der Notwendigkeit von Partnerschaften, die ethische Werte wie Wahrhaftigkeit, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Zurückhaltung, Dienst und Respekt für die Heiligkeit des menschlichen Lebens fördern. Er versicherte, dass seine Regierung die Religionsfreiheit weiterhin aufrechterhalten und dabei eng mit religiösen und traditionellen Führern zusammenarbeiten werde, um drängende gesellschaftliche Probleme anzugehen.
Tinubu's Botschaft spiegelt eine breitere Strategie wider, die darauf abzielt, religiöse und kulturelle Einflüsse zu nutzen, um den nationalen Zusammenhalt und die Widerstandsfähigkeit gegen aufkommende Bedrohungen zu stärken.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden