Spanien hat die Europäische Union um Hilfe gebeten, um die derzeit in der spanischen Enklave Ceuta lebenden etwa 5.000 Migranten zu verwalten, die zu einem Ort erheblicher Unruhen geworden sind. Die Migranten kamen einen Monat zuvor nach Ceuta an und überquerten die Grenze von Marokko am 30. Juli, ein Ereignis, das laut offiziellen Berichten zu mindestens 96 Toten führte, obwohl Menschenrechtsorganisationen eine höhere Zahl vorschlagen. Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska hat die Unterstützung von Frontex, der EU-Grenzagentur, in Anspruch genommen, um zusätzliches Personal zur Beschleunigung der Verarbeitung und Bestimmung des Rechtsstatus der Migranten zu erhalten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die Situation in Ceuta, wobei sowohl die Maßnahmen der spanischen Regierung als auch die Reaktionen der Einwohner beschrieben werden.





