Südkoreanische Staatsanwälte haben den koreanisch-amerikanischen Professor Morse Tan wegen Verleumdung angeklagt, weil er falsche Behauptungen gegen Präsident Lee Jae Myung gemacht hat. Die Anklage kam, nachdem die Staatsanwälte argumentiert hatten, dass die örtlichen Behörden Gerichtsbarkeit haben, weil das mutmaßliche Opfer in Südkorea wohnt. Tan, der zuvor als US-Botschafter für globale Strafjustiz unter der Trump-Regierung diente, wurde beschuldigt, während einer Pressekonferenz in Washington im vergangenen Jahr falsche Behauptungen verbreitet zu haben, dass Lee als junger Mann an einer Gruppenvergewaltigung und einem Mord beteiligt war und in ein Jugendgefängnis geschickt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Fakten rund um die von den südkoreanischen Staatsanwälten gegen Morse Tan eingeleiteten rechtlichen Schritte und konzentriert sich auf die verfahrensrechtlichen Aspekte des Falles, einschließlich der Argumente bezüglich der Gerichtsbarkeit und der Beteiligung sowohl nationaler als auch internationaler Einrichtungen.






