Die Staatsanwälte in der türkischen Provinz Hakkari haben eine Untersuchung eingestellt, in der behauptet wurde, dass zwei iranische kurdische Migranten, Salah Bimari und Resul Bimari, nach dem Grenzübertritt in die Türkei gefoltert und misshandelt wurden. Die Staatsanwälte erklärten, dass es nicht genügend Beweise gebe, um einen öffentlichen Fall auf der Grundlage der Aussagen der Männer, medizinischer Berichte und Aufnahmen von Sicherheitskameras zu verfolgen. Die Bimaris behaupten, dass sie während ihrer Haft im Grenzgebiet Şemdinli und im geschlossenen Gefängnis von Hakkari körperlichen Missbrauch, einschließlich sexueller Übergriffe, ausgesetzt waren. Medizinische Berichte dokumentierten Verletzungen bei beiden Männern, aber die ersten Untersuchungen wurden ohne Dolmetscher durchgeführt, und einige Vorwürfe, wie der Vorwurf von Resul Bimari, wurden erst später registriert. Menschenrechtsorganisationen kritisierten die Entscheidung und argumentierten, dass die Untersuchung unzureichend sei und versprachen, eine gründlichere Untersuchung zu beantragen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Tatsachen des Falles neutral dar und zitiert sowohl die Ablehnung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft als auch die Behauptungen der Opfer und Menschenrechtsorganisationen.






