Die slowenische Wohltätigkeitsorganisation startet eine Spendenaktion zur Unterstützung der Opfer von katastrophalen Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal Am 28. August 2026 kündigte die slowenische Caritas die Einleitung einer Spendenaktion zur Unterstützung der von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen betroffenen Gemeinden entlang des Bhotekoshi, dem Trishuli-Flusssystem in Nepal, an. Die Katastrophe ereignete sich am 26. August 2026, verursachte weitreichende Verwüstungen und verursachte über 500 bestätigte Todesfälle, wobei mehr als 2.000 Menschen noch vermisst sind. Unter den Vermissten sind zahlreiche Ausländer. Die Überschwemmungen verursachten umfangreiche Schäden an Häusern, Infrastruktur und wesentlichen Dienstleistungen und wirkten sich auf mehrere Bezirke wie Rasuwa, Nuwakot, Dhading, Gorkha und Chitwan aus.
Nach aktuellen Schätzungen sind fast 93.000 Menschen betroffen, von denen viele obdachlos sind und ihr Eigentum verloren haben. Die Situation wurde durch die Zerstörung von Straßen und Brücken, den Zugang zu mehreren Gebieten und Stromausfälle weiter kompliziert. Caritas Nepal, die bereits Teams in die Region entsandt hat, forderte dringend Hilfe an, was die slowenische Caritas dazu veranlasste, mit Solidarität und Mitgefühl zu reagieren. Die humanitäre Krise entwickelt sich weiter, wobei in abgelegenen Bergregionen Such- und Rettungseinsätze durchgeführt werden.
Rettungskräfte durchkämmen überflutete Täler und Hügel sowie das benachbarte China auf der Suche nach über 1.000 vermissten Personen. Trotz dieser Bemühungen ist die Zahl der bestätigten Todesopfer laut jüngsten Berichten auf 469 gestiegen. Das Innenministerium erklärte, dass Nepal derzeit keine externe Hilfe bei Such- und Rettungseinsätzen benötigt, und betonte, dass die nationalen Sicherheitskräfte diese Missionen unabhängig durchführen.
Das Ausmaß der Katastrophe wird noch bewertet, wobei einige Experten vermuten, dass die Katastrophe Tausende von Menschen betreffen könnte. Neben der unmittelbaren Gefahr durch die Überschwemmungen gibt es wachsende Bedenken, dass Plünderer die Tragödie ausnutzen. Berichte deuten darauf hin, dass Einzelpersonen wertvolle Gegenstände aus den Körpern der verstorbenen Opfer gestohlen haben, insbesondere Gold und Schmuck.
Inzwischen haben Social-Media-Plattformen irreführende Informationen verbreitet, darunter Videos von Elefanten, die Menschen vor Hochwasser retten. Diese Clips wurden jedoch während einer anderen Flut im Jahr 2017 im Stadtteil Chitwan aufgenommen, wo trainierte Elefanten eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Menschen spielten. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass bei dieser jüngsten Katastrophe solche Bemühungen unternommen werden. Der Vatikan hat seinen tiefen Kummer über den Verlust von Menschenleben und die weit verbreitete Zerstörung durch die Fluten zum Ausdruck gebracht. Papst Franziskus hat eine Botschaft des Beileids und der spirituellen Nähe zu den betroffenen Gemeinden herausgegeben und für die Seelen der Verstorbenen gebetet und den trauernden Familien herzliches Beileid ausgesprochen.
In einer Erklärung, die von Kardinal Pietro Parolin, dem diplomatischen Sekretär des Vatikans, unterzeichnet wurde, betonte der Papst die Notwendigkeit göttlichen Schutzes und Hilfe für die Menschen in Nepal. Die Katastrophe hat Hunderte von Menschenleben gefordert und Hunderte vermisst, wobei die Zahl der Opfer weiter steigt. Caritas Nepal hat rasch Maßnahmen ergriffen, um Nothilfe zu leisten und Gemeinschaftsküchen eingerichtet, die etwa 300 der am stärksten gefährdeten Familien für 15 Tage warme Mahlzeiten servieren.
Sie verteilen lebensnotwendige Kits mit Decken, Schlafmatten und Hygieneartikeln an Familien, die unter ständigem Regen draußen leben. In den kommenden Tagen planen sie, zusätzliche Verteilungsstellen zu eröffnen, um den Zugang zu sauberem Wasser, Grundbedarf und Hygieneprodukten zu gewährleisten. Aufgrund beschädigter Wasserversorgungssysteme stellen sie auch Wasseraufbereitungsanlagen und Hygiene-Kits zur Verfügung. Überlebenden wird psychologische Unterstützung angeboten, und langfristige Wiederaufbaumaßnahmen konzentrieren sich auf den Wiederaufbau von Häusern, die Wiederherstellung von Lebensgrundlagen und die Unterstützung von Gemeinschaften bei der Rückkehr zur Normalität.
Um zu den Hilfsaktionen beizutragen, können Spender SMS-Nachrichten mit KARITAS510 oder KARITAS10 an 1919 in Slowenien senden und entweder 5 oder 10 Euro spenden. Alternativ können Spenden per Banküberweisung an das slowenische Caritas-Büro in der Kristanova Straße 1, 1000 Ljubljana, unter Verwendung der IBAN SI56 0214 0001 5556 761 (verfügbar über die NLB) getätigt werden.
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