Das kolumbianische Umweltministerium erließ eine Verordnung zur Bewältigung der Folgen des Erdbebens vom 10. August, das erhebliche Schäden und Opfer verursacht hat. Das Dekret erlaubt es den Gemeinden, vorübergehend Standorte für die Bewirtschaftung von Trümmern und Bauabfällen ohne vorherige Umweltgenehmigungen gemäß den technischen Richtlinien des Ministeriums zu errichten. Diese Maßnahmen gelten für 467 Gemeinden in 16 Departements und zielen darauf ab, bis zu 1,5 bis 2,4 Millionen Tonnen Trümmer zu behandeln. Die Behörden müssen diese vorübergehenden Standorte innerhalb von 48 Stunden melden und Pläne für ihre Schließung und Wiederherstellung nach der Notlage vorlegen. Das Dekret erlaubt auch die Verwendung von Umweltmitteln für Wiederherstellungsbemühungen, einschließlich des Schutzes von Naturgebieten und der Wiederherstellung von von von der Katastrophe betroffenen Flüssen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Reaktion der Regierung auf das Erdbeben, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





