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„jede Nacht 30, 40“: Ben-Gvir fordert gezielte Tötungen im Gazastreifen
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„jede Nacht 30, 40“: Ben-Gvir fordert gezielte Tötungen im Gazastreifen

Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir forderte gezielte Tötungen von bis zu 40 Menschen pro Nacht im Gazastreifen und beschrieb einige Einwohner als "nicht lebenswürdig". Er kritisierte Premierminister Netanjahu für die Verringerung der Angriffe auf Gaza und argumentierte, dass solche Maßnahmen notwendig sind, um Militante zu bekämpfen. Ben-Gvir äußerte seine Ansichten während eines Podcasts mit dem ehemaligen Hamas-Geisel Rom Braslavski und betonte seinen Glauben, dass der gesamte Gazastreifen zu Israel gehört und sich für die Vertreibung von Palästinensern und die Umsiedlung von Israelis einsetzt.

Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir forderte in einem Podcast-Interview mit dem ehemaligen Geisel der Hamas, Rom Braslavski, die gezielte Tötung von bis zu 40 Palästinensern pro Nacht im Gazastreifen.

Das Gespräch fand in einem Podcast von Braslavski statt, der fast ein Jahr lang von der Hamas gefangen gehalten wurde, bevor er im Oktober 2023 freigelassen wurde. Während ihrer Diskussion kritisierte Ben-Gvir die Entscheidung von Premierminister Benjamin Netanjahu, die Angriffe auf Gaza zu reduzieren, und argumentierte, dass solche Maßnahmen die nationale Sicherheit untergraben. Er behauptete, dass die Regierung es versäumt habe, trotz der anhaltenden Bedrohung durch die Hamas entscheidende Maßnahmen gegen militante Gruppen zu ergreifen. Das Interview betonte die wachsenden Spaltungen innerhalb des israelischen politischen Establishments, insbesondere zwischen rechten Fraktionen und gemäßigteren Führern.

Ben-Gvirs Aufruf zu nächtlichen gezielten Tötungen folgt einem Muster zunehmend provokativer Aussagen. Im Mai 2026 veröffentlichte er ein Video, in dem er Aktivisten einer Gaza-Solidaritätsflotte verspottet, was die Verurteilung globaler Regierungen hervorrief. Italien hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen ihn eingeleitet, während Irland die Einreise von Ben-Gvir und Finanzminister Bezalel Smotrich eingeschränkt hat. Diese Maßnahmen spiegeln die internationalen Bedenken über die Rhetorik der Minister und ihre potenziellen Auswirkungen auf die regionale Stabilität wider.

Diese Verschiebung hat zu Protesten unter rechten Gesetzgebern geführt, darunter Ben-Gvir, der argumentiert, dass der derzeitigen Führung die Entschlossenheit fehlt, den Terrorismus effektiv zu bekämpfen. Seit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens im Oktober 2023 sind laut Zahlen des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums mehr als 1.250 Menschen in Gaza gestorben.

Während des Podcasts erklärte er, dass das gesamte Gebiet als Teil Israels betrachtet werden sollte, was eine Politik der ethnischen Säuberung oder der erzwungenen Vertreibung von Palästinensern bedeuten würde. Solche Positionen stimmen mit breiteren nationalistischen Gefühlen innerhalb seiner politischen Partei, der rechtsextremen Yamina, überein und haben scharfe Kritik von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Gremien hervorgerufen.

Inzwischen warnen inländische Kritiker, dass die Rhetorik des Ministers die Feindseligkeiten weiter anheizen und die diplomatischen Bemühungen, einen dauerhaften Frieden in der Region zu erreichen, gefährden könnte.

3 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒KonservativFaktentreue 85Objektivität 70vor 6 Tagen
„jede Nacht 30, 40“: Ben-Gvir fordert gezielte Tötungen im Gazastreifen

Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir forderte gezielte Tötungen von bis zu 40 Menschen pro Nacht im Gazastreifen und beschrieb einige Einwohner als "nicht lebenswürdig". Er kritisierte Premierminister Netanjahu für die Verringerung der Angriffe auf Gaza und argumentierte, dass solche Maßnahmen notwendig sind, um Militante zu bekämpfen. Ben-Gvir äußerte seine Ansichten während eines Podcasts mit dem ehemaligen Hamas-Geisel Rom Braslavski und betonte seinen Glauben, dass der gesamte Gazastreifen zu Israel gehört und sich für die Vertreibung von Palästinensern und die Umsiedlung von Israelis einsetzt.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Schwerpunkt auf seiner Kritik an Netanjahu und seiner Befürwortung militärischer Aktionen spiegelt eine rechtsgerichtete Perspektive wider, die seine Haltung als hartnäckig kritisiert und als unbegründet darstellt.

Warum Faktentreue (85): The article reports directly on statements made by Itamar Ben-Gvir in a podcast, citing specific numbers ('jede Nacht 30, 40') and contextualizing them within discussions about Israel's military actions in Gaza. While no primary source is available, the information aligns with other media outlets re

Warum Objektivität (70): The tone is somewhat critical of Ben-Gvir's position but remains focused on reporting his statements. However, there is some editorial emphasis on the moral implications of 'gezielte Tötungen,' which introduces a subjective element. The article does not present opposing viewpoints or contextualize t

Die Welt logoDie WeltUnabhängig🔒KonservativFaktentreue 85Objektivität 65vor 7 Tagen
„Sie sind nicht einmal Menschen“ – Itamar Ben-Gvir fordert „gezielte Tötungen“ von Palästinensern

Der Artikel berichtet über Äußerungen des israelischen Politikers Itamar Ben-Gvir, der den Ausdruck "Sie sind nicht einmal Menschen" benutzte, um Palästinenser zu beschreiben und zu "gezielten Tötungen" palästinensischer Individuen aufruft.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Bemerkungen von Itamar Ben-Gvir, einem offen rechten israelischen Politiker, in einer Weise, die seine extremen Ansichten betont, ohne eine signifikante Gegenperspektive zu bieten.

Warum Faktentreue (85): This article accurately reports Ben-Gvir’s call for targeted killings, using direct quotes and referencing the same podcast interview as the FAZ article. It includes context about the Israeli government's stance and the humanitarian impact, drawing on widely reported data. The phrasing 'Sie sind nic

Warum Objektivität (65): The title and opening lines carry a more emotionally charged tone, suggesting moral judgment against Ben-Gvir's views. While the content is factual, the language leans toward condemnation rather than neutrality, which affects objectivity.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigProgressivFaktentreue 60Objektivität 60vorgestern
Israel: Ein Aussteiger berichtet über den rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir

Der Artikel mit dem Titel "Israel: Ein Überläufer berichtet über den rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir" scheint eher eine Werbung für die Abonnementdienste von SPIEGEL+ zu sein als ein vollständiger Nachrichtenartikel.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel bezieht sich zwar auf einen rechtsextremen Minister in Israel, der Inhalt ist jedoch in erster Linie Werbematerial.

Warum Faktentreue (60): This article appears to be incomplete or non-functional, as it only contains subscription prompts and no substantive content about Ben-Gvir or the event. Therefore, it cannot be assessed for factual accuracy or objectivity based on the text provided.

Warum Objektivität (60): As the article lacks content, it is impossible to evaluate its objectivity. The presence of subscription links suggests a commercial focus, but this is not relevant to the actual reporting of the event.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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