Shein-Aktien sanken bei ihrem Börsengang in Hongkong am Dienstag um bis zu 10 Prozent und fielen unter den Anfangspreis. 6 Milliarden und bewerteten das Unternehmen auf knapp über 26 Milliarden US-Dollar. Die Notierung markierte einen wichtigen Meilenstein für Shein, das seit mehreren Jahren an die Börse gehen wollte.
William Bratton, Head of Cash Equity Research für Asien-Pazifik bei BNP Paribas, bemerkte, dass die Attraktivität der Verbraucherbranchen im aktuellen Marktklima begrenzt erscheint. Shein's Bewertung hat deutlich von seinem Höhepunkt abgenommen. Während der Pandemie trieben Lockdowns und Social-Media-Trends rund um "Shein hauls" die Nachfrage nach seinen erschwinglichen Modeausrüstungen an, wodurch die Bewertung des Unternehmens nach einer privaten Fundraising-Runde 2022 auf etwa 100 Milliarden Dollar anstieg. Allerdings begann die Begeisterung der Investoren später in diesem Jahr zu sinken, was zu einer späteren Fundraising führte, die das Unternehmen auf 66 Milliarden Dollar schätzte.
Das Unternehmen hatte zuvor versucht, in New York und London zu notieren, stieß jedoch aufgrund von Bedenken hinsichtlich seiner chinesischen Lieferkette auf Widerstand von Politikern und Aufsichtsbehörden. Erst im Juli genehmigten die chinesischen Behörden seinen Antrag auf eine Auflistung in Hongkong.
S. und EU-Handelsspannungen. S.-Kunden. Die EU folgte dem Beispiel und schloss eine ähnliche Lücke Anfang des Jahres. Goldman Sachs, der als Stabilisierungsmanager für den Börsengang fungierte, soll in den späten Handelsstadien eingegriffen haben, um den Aktienkurs zu unterstützen. Dieser Schritt erfolgte, als der Markt Schwierigkeiten hatte, eine sofortige Zugkraft für die Aktien von Shein zu finden.
Trotz dieser Herausforderungen ist das Unternehmen nach wie vor ein dominierender Akteur in der globalen Modebranche, der sich durch komplexe regulatorische Landschaften und veränderte Verbrauchergefühle bewegt.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden