Der Artikel diskutiert Bedenken über Serbiens militärische Aufrüstung und vergleicht sie mit den aktuellen Verteidigungsausgaben Kroatiens und den historischen Spannungen. Der ehemalige Geheimdienstoffizier Ante Letica und der Militäranalytiker Marinko Ogorec analysieren die Motivationen Serbiens und verbinden sie mit dem Konzept eines "Großen Serbiens" und der Idee einer "serbischen Welt". Letica argumentiert, dass Kroatien Serbien aufgrund seiner stärkeren Position heute nicht fürchten muss, aber wachsam und vorbereitet bleiben sollte. Er warnt davor, dass die militärische Expansion Serbiens zu Konflikten führen könnte, unter Berufung auf vergangene Konflikte wie Operation Storm und die Aktionen von 1995. Letica erwähnt auch, dass Serbiens Verbündeten, darunter Israel, die Ukraine und die USA, ihre militärischen Aktivitäten und Einkäufe bekannt sind. In der Zwischenzeit rät Ogorec, nicht in ein Wettrüsten zu geraten, betont aber die Notwendigkeit starker, fähigerer regionaler Streitkräfte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die militärische Aufrüstung Serbiens als eine Bedrohung, die von nationalistischen Ideologien ("Großserbien") und historischen Missstände angetrieben wird, was mit linken Narrativen übereinstimmt, die die Souveränität und den Widerstand gegen äußere Einflüsse betonen.



