Kalifornien verlangt von Ärzten, alle zwei Jahre 50 Stunden kontinuierlicher medizinischer Ausbildung (CME) zu absolvieren, einschließlich der Ausbildung in impliziter Voreingenommenheit, die als Einstellungen oder Stereotypen definiert wird, die die Entscheidungsfindung beeinflussen und möglicherweise zu einer ungleichen Behandlung führen. Eine Gruppe von Ärzten argumentiert, dass diese Anforderung die Meinungsfreiheit verletzt, indem sie bestimmte Inhalte in ihren Lehren vorschreibt. Sie haben den Obersten Gerichtshof ersucht, das Gesetz zu überprüfen, und behauptet, dass es verfassungswidrig ist. Eine Klägerin, Azadeh Khatibi, behauptet, dass sie zwar Diskussionen über implizite Voreingenommenheit unterstützt, die wissenschaftliche Grundlage für eine solche Ausbildung jedoch schwach und umstritten ist. Die Forschung legt nahe, dass die obligatorische implizite Voreingenommenheit in der Ausbildung die Diskriminierung möglicherweise nicht effektiv reduzieren und in einigen Fällen sogar erhöhen könnte. Eine andere Klägerin, Marilyn Singleton, argumentiert, dass diese Anforderungen Patienten schaden können, und zitiert ihre persönlichen Erfahrungen als schwarze Frau in einem überwiegend weißen medizinischen Umfeld.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert das Problem als Verletzung der Meinungsfreiheit und betont den Mangel an wissenschaftlicher Unterstützung für die vorgeschriebene Ausbildung, wobei die Argumente in erster Linie aus der Perspektive der Kläger vorgestellt werden.






