Die Trump-Administration entwickelt Berichten zufolge eine Nachkriegsstrategie für den Nahen Osten, die darauf abzielt, den Iran einzudämmen und die diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn voranzutreiben. Laut zwei US-Beamten und zwei weiteren sachkundigen Quellen wird der Plan sowohl auf der hochrangigen politischen Ebene als auch in verschiedenen Bundesbehörden geformt. Schlüsselkomponenten sind die Bildung eines regionalen Bündnisses gegen den Iran mit US-Unterstützung, die Lösung laufender Konflikte wie die Situation in Gaza und potenzielle Abkommen mit Syrien und Libanon und die Erweiterung der Abraham-Abkommen um Saudi-Arabien. Die Strategie wird voraussichtlich innerhalb von Wochen abgeschlossen und würde die US-Politik in der Region während des letzten Teils der Trump-Präsidentschaft leiten. Der Erfolg des Plans hängt von der Zusammenarbeit einer neuen israelischen Regierung nach den Wahlen am 27. Oktober ab, obwohl Beamte vermuten, dass Trump unabhängig von den Wahlergebnissen fortfahren kann.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Strategie der Trump-Regierung als ehrgeizig und proaktiv und betont die persönliche Beteiligung des Präsidenten und das Potenzial für bedeutende geopolitische Veränderungen.





