Die österreichische Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat neue Arbeitsmarktpolitiken vorgestellt, die auf Herausforderungen wie demografischen Wandel abzielen. Der Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen, ältere Arbeitnehmer und Personen mit Flüchtlingshintergrund. Laut einer Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) könnte es zwischen 2024 und 2029 zu einem Mangel an rund 51.000 qualifizierten Arbeitnehmern kommen. Schumann betonte das ungenutzte Potenzial von Frauen in der Belegschaft und stellte fest, dass nur 46% der nicht selbstständigen Frauen Vollzeit arbeiteten im Vergleich zu 81% der Männer. Sie schlug vor, zusätzliche AMS-Mittel zur Unterstützung der Beschäftigung von Frauen bereitzustellen. In Bezug auf ältere Arbeitnehmer plädierte sie für ein Bonus-Malus-System, um ihre weitere Teilnahme am Arbeitsmarkt zu fördern, obwohl dies noch mit Koalitionspartnern vereinbart werden muss. WIFO-Ökonom Helmut Mahringer unterstützt auch Anreize für Unternehmen, ältere Arbeitnehmer einzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen von Regierungsbeamten und einem Wirtschaftsforschungsinstitut ohne offensichtlich voreingenommene Sprache oder selektive Beschaffung.



