In Österreich berichtete die Österreichische Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES), dass 646 Menschen in den Monaten Juni und Juli dieses Jahres aufgrund extremer Hitze starben, was einen neuen Rekord für die höchste Anzahl von Hitze-bedingten Todesfällen in so kurzer Zeit aufstellt. Diese Zahl übertrifft den bisherigen Rekord von 570 Todesfällen, der während des außergewöhnlich heißen Sommers 2024 aufgetreten war. Die Gesundheitsministerin Corinna Schumann der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ) betonte die wachsenden Gefahren des Klimawandels und hob hervor, dass die Auswirkungen des Temperaturanstiegs auf gefährdete Bevölkerungsgruppen und das Gesundheitssystem zu bekämpfen sind. Die Daten stammen aus einem von AGES entwickelten wissenschaftlichen Modell, das Hitze-bedingte Todesfälle schätzt, anstatt sie direkt zu registrieren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel konzentriert sich auf einen Bericht einer Regierungsbehörde über hitzebedingte Todesfälle und enthält direkte Zitate von der linksgerichteten Gesundheitsministerin der SPÖ, Corinna Schumann, die die Notwendigkeit systemischer Reaktionen auf die Auswirkungen des Klimawandels betont.



