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Schule und Uni unter der AfD: Die Pläne – und was wirklich möglich wäre
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Schule und Uni unter der AfD: Die Pläne – und was wirklich möglich wäre

Der Artikel befasst sich mit der möglichen Politik der AfD (Alternative für Deutschland), wenn sie die Bundesstaatsauswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September gewinnt. Die AfD führt die Meinungsumfragen mit rund 40% Unterstützung an und ist damit die erste rechtsextreme Partei, die möglicherweise an der Bildung einer Landesregierung in Deutschland beteiligt ist. Der Artikel untersucht, ob die AfD ihre vorgeschlagenen Maßnahmen umsetzen könnte, wie die Einführung von Sicherheitsleuten in Schulen, die bewaffnet und schwarz gekleidet wären, und die Beendigung der inklusiven Bildung. Die Rechtsanwälte Felix Wirth Hanschmann und Janos Richter analysieren diese Vorschläge. Sie stellen fest, dass rechtliche Barrieren die Einführung von Schulsicherheitsleuten nicht verhindern, aber es gibt Bedenken hinsichtlich der Beteiligung bekannter rechtsextremer Persönlichkeiten an solchen Rollen, die zu direkten Kontakten mit den Schülern führen könnten. In Bezug auf die inklusiven Bildung argumentieren die Autoren, dass die Beendigung des internationalen Rechts im Rahmen der UN-Behinderrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen verstoßen würde und Eltern solche Entscheidungen rechtlich in Frage stellen könnten.

Frauke Brosius-Gersdorf, eine Verfassungsrechtsexpertin aus Potsdam, hat Teile des Wahlprogramms der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt als verfassungswidrig kritisiert.

Diese Bestimmung, die unter der Überschrift "Einführung eines Willkommensbonus für Kinder" beschrieben wird, legt fest, dass die Anspruchsberechtigung die deutsche Staatsbürgerschaft von mindestens einem Elternteil und einen festen Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt für beide Elternteile für mindestens ein Jahr erfordert. Brosius-Gersdorf argumentierte, dass der Staat Familien universell unterstützen muss, unabhängig von ihrer Nationalität oder dem Staatsbürgerschaftsstatus ihrer Kinder. Sie betonte, dass das Familienleben durch die Verfassung geschützt ist und dass Diskriminierung aufgrund der Abstammung gegen die Würdeklausel des Grundgesetzes verstößt.

Die Wahlplattform der AfD beinhaltet mehrere andere umstrittene Vorschläge. Während juristische Experten festgestellt haben, dass solche Maßnahmen gesetzlich nicht ausdrücklich verboten sind, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich einer möglichen Infiltration von rechtsextremen Elementen.

Wenn die AfD die Macht in Sachsen-Anhalt gewinnt, beabsichtigt sie, den Rundfunkstaatsvertrag, der die Tätigkeit regionaler Rundfunkanstalten wie der MDR regelt, aufzulösen.

Öffentliche Rundfunk-Institutionen in Deutschland, darunter die ARD, ZDF und Deutschlandradio, arbeiten unter verschiedenen staatlichen Verträgen, die Bestimmungen für die Kündigung und Erneuerung enthalten. Zum Beispiel erlaubt der NDR-Vertrag die Kündigung alle fünf Jahre, mit automatischer Verlängerung, es sei denn, er wird innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens gekündigt. Im Gegensatz dazu erlaubt der MDR-Vertrag den Ausstieg am Ende jedes Jahres, gefolgt von einer Zwei-Jahres-Kündigungsfrist. Diese Struktur legt nahe, dass selbst wenn die AfD die Kontrolle über die staatliche Gesetzgebung gewinnen würde, die Umsetzung von Änderungen am Status der MDR mehrere Wahlsiege erfordern würde.

Die derzeitigen Koalitionspartner der Christlich-Demokratischen Union (CDU) in Sachsen-Anhalt, die SPD und die Freien Demokraten (FDP), haben die Bildung einer Koalition mit der AfD oder der Linkspartei ausgeschlossen. Diese Entscheidung unterstreicht die politischen Risiken, die mit der Ausrichtung auf Parteien verbunden sind, die von einigen Beobachtern als extremistisch angesehen werden. Inzwischen zeigen jüngste Umfragen, dass die AfD mit rund 41 Prozent der Wählerunterstützung an der Spitze liegt, deutlich vor der CDU, die mit 24 Prozent zurückliegt.

Rechtswissenschaftler und zivilgesellschaftliche Gruppen warnen davor, dass die Vorschläge der AfD, obwohl sie als populistische Reformen formuliert sind, eine ernsthafte Bedrohung für demokratische Prinzipien und Minderheitenrechte darstellen.

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5 Berichte

CORRECTIV logoCORRECTIVUnabhängigProgressivFaktentreue 90Objektivität 85gestern
Schule und Uni unter der AfD: Die Pläne – und was wirklich möglich wäre

Der Artikel befasst sich mit der möglichen Politik der AfD (Alternative für Deutschland), wenn sie die Bundesstaatsauswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September gewinnt. Die AfD führt die Meinungsumfragen mit rund 40% Unterstützung an und ist damit die erste rechtsextreme Partei, die möglicherweise an der Bildung einer Landesregierung in Deutschland beteiligt ist. Der Artikel untersucht, ob die AfD ihre vorgeschlagenen Maßnahmen umsetzen könnte, wie die Einführung von Sicherheitsleuten in Schulen, die bewaffnet und schwarz gekleidet wären, und die Beendigung der inklusiven Bildung. Die Rechtsanwälte Felix Wirth Hanschmann und Janos Richter analysieren diese Vorschläge. Sie stellen fest, dass rechtliche Barrieren die Einführung von Schulsicherheitsleuten nicht verhindern, aber es gibt Bedenken hinsichtlich der Beteiligung bekannter rechtsextremer Persönlichkeiten an solchen Rollen, die zu direkten Kontakten mit den Schülern führen könnten. In Bezug auf die inklusiven Bildung argumentieren die Autoren, dass die Beendigung des internationalen Rechts im Rahmen der UN-Behinderrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen verstoßen würde und Eltern solche Entscheidungen rechtlich in Frage stellen könnten.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel bezeichnet die Vorschläge der AfD als problematisch und rechtlich fragwürdig und betont die Risiken für die Sicherheit der Schüler und ihre verfassungsrechtlichen Rechte.

Warum Faktentreue (90): This article provides detailed analysis by legal experts on the feasibility of AfD proposals, including school security guards. It references specific statements from AfD officials and legal frameworks, offering a nuanced view based on expert opinion. The information is well-sourced and consistent w

Warum Objektivität (85): The article maintains a neutral tone, presenting both the AfD’s plans and the legal considerations surrounding them. It includes expert analysis without overt bias, resulting in a high objectivity score.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 90vor 3 Tagen
Rundfunkstaatsverträge: Öffentlich-Rechtliche ohne Sicherheitsanker

In dem Artikel werden die Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen einer von der AfD geführten Regierung in Sachsen-Anhalt auf die staatlichen Rundfunkverträge (Rundfunkstaatsverträge) diskutiert, die insbesondere den regionalen Rundfunkveranstalter MDR betreffen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die potenziellen Handlungen der AfD als Bedrohung für die Unabhängigkeit des öffentlichen Rundfunks und verwendet eine Sprache, die ein Risiko für die demokratischen Institutionen darstellt.

Warum Faktentreue (85): The article reports on the political stance of Schulze regarding coalition possibilities and preferred alliances. It accurately reflects his position and the current political landscape without introducing new or unverified claims, maintaining consistency with other sources.

Warum Objektivität (90): The article presents Schulze’s position objectively, without emotional language or biased framing. It remains focused on reporting the political stance rather than taking sides, resulting in a high objectivity score.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 70gestern
Frauke Brosius-Gersdorf hält AfD-Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt für verfassungswidrig

In dem Artikel werden die Bedenken von Verfassungsrechtsexpertin Frauke Brosius-Gersdorf bezüglich des Wahlprogramms der AfD in Sachsen-Anhalt diskutiert. Das Programm schlägt ein "Willkommensgeschenk" für Neugeborene vor, aber nur, wenn mindestens ein Elternteil Deutscher ist. Brosius-Gersdorf argumentiert, dass dies eine Verfassungsverletzung darstellt, da es auf der Grundlage der Nationalität der Eltern diskriminiert und die Grundrechte einschließlich des Familienschutzes und der Nichtdiskriminierung verletzt. Sie betont, dass alle Familien unabhängig von ihrer Herkunft nach dem Grundgesetz geschützt werden sollten. Die AfD, die vom Verfassungsschutzbüro des Staates als rechtsextremistisch bezeichnet wird, strebt die alleinige Regierungsführung in Sachsen-Anhalt an, die derzeit in Umfragen führend ist.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Vorschlag der AfD als Verfassungswidrigkeit, verwendet juristische Terminologie und betont die Diskriminierung nichtdeutscher Eltern.

Warum Faktentreue (85): The article reports on Frauke Brosius-Gersdorf’s claim that parts of the AfD’s election program in Saxony-Anhalt violate the constitution, specifically regarding the 'welcome money' for newborns only if at least one parent is German. It cites her as a constitutional law expert and quotes her directl

Warum Objektivität (70): The tone leans slightly towards critical reporting, especially when discussing the AfD’s potential influence and the implications of their policies. The article presents the constitutional concern but does not provide balanced counterpoints from pro-AfD perspectives, leading to a lower objectivity s

Süddeutsche Zeitung logoSüddeutsche ZeitungUnabhängig🔒MitteFaktentreue 80Objektivität 75gestern
41 Prozent für AfD in Sachsen-Anhalt: Lage ist zu brenzlig, um icht dagegen zu kämpfen

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass 41 Prozent der Wähler in Sachsen-Anhalt die Partei Alternative für Deutschland (AfD) unterstützen. Dieses hohe Unterstützungsniveau spiegelt die wachsende Besorgnis der Bevölkerung über die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Region wider. Die Situation ist so angespannt geworden, dass sich die lokalen Politiker gezwungen fühlen, diese Probleme direkt anzugehen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten über die Stimmengewinnung der AfD, ohne offen eine bestimmte Perspektive zu bevorzugen.

Warum Faktentreue (80): The article discusses the AfD’s plan to terminate public broadcasting contracts and mentions the F.A.Z. headline. It refers to the legal requirements for such actions and the political context. While some details are speculative, the core facts align with reported positions, supporting a mid-range f

Warum Objektivität (75): The tone has a somewhat alarmist undertone, particularly in describing the consequences of an AfD government. There is less emphasis on alternative viewpoints or counterarguments, affecting objectivity.

Die Welt logoDie WeltUnabhängig🔒MitteFaktentreue 80Objektivität 75vor 4 Tagen
Sachsen-Anhalt: Schulze lehnt Koalition mit AfD und Linke ab – und nennt präferiertes Bündnis

In Sachsen-Anhalt hat Staatspräsident Matthias Schulze die Bildung einer Koalition mit der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) und der Linken Partei abgelehnt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt Schulzes Ablehnung einer Koalition dar, ohne offen die AfD oder die Linkspartei zu kritisieren oder zu loben.

Warum Faktentreue (80): This article focuses on local activism against far-right movements in Mecklenburg-Vorpommern, featuring a personal profile of an activist. While it provides context on the political climate and local efforts, it lacks detailed policy analysis or direct reference to the AfD’s broader agenda. The focu

Warum Objektivität (75): The article has a more narrative and emotional tone, emphasizing the activist’s personal background and dedication. While informative, it frames the issue through a human-interest lens, potentially influencing reader perception beyond pure neutrality.

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