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Schock für Angehörige: Leichen in Regalen gelagert und nicht bestattet
Germany🏛️ Politikvor 5 Std.

Schock für Angehörige: Leichen in Regalen gelagert und nicht bestattet

Ein britischer Bestatter steht vor Gericht, weil er angeblich Dutzende von Leichen in Regalen gelagert hat, anstatt sie wie vereinbart zu verbrennen. Der Besitzer eines Bestattungsunternehmens in Hull wurde bereits im April wegen mehrfacher Vorwürfe einschließlich Diebstahl und Betrug verurteilt. Die Polizei entdeckte 31 Leichen in einem Kühlraum, der Monate zuvor verbrannt werden sollte, einschließlich der Überreste eines zweijährigen Kindes, das dort seit zwei Jahren gelagert war. Über 100 Urnen mit Asche wurden auch gefunden. Der Bestattungsdirektor behauptete, finanzielle Schwierigkeiten hätten ihn gezwungen, gegen die Vorschriften zu handeln, aber die Staatsanwälte bestritten dies und erklärten, er habe übermäßige persönliche Ausgaben getätigt. Verwandte des Verstorbenen äußerten Schock, als sie erfuhren, dass die Überreste ihrer Angehörigen nicht ordnungsgemäß behandelt wurden. Einige Familienmitglieder und Abgeordneten fordern nun Änderungen der geltenden Vorschriften, da in England und Wales keine Lizenz als Bestattungsdirektor erforderlich ist.

A British funeral director faces potential jail time after authorities discovered dozens of corpses stored in cabinets rather than cremated, according to court proceedings in Hull, England. The case has shocked families who had assumed their loved ones were properly handled, with one mother describing the discovery of her son’s remains as a “shock.” The hearing, which began on Monday, marks the start of determining the severity of punishment against the business owner, who admitted guilt to multiple charges including theft and fraud. The investigation revealed that over 30 bodies, some of them already several months past their required cremation date, were found in a refrigerated room of the funeral home. Among these was the body of a two-year-old child, which had been stored there for nearly two years. Police also recovered more than 100 urns containing ashes, raising questions about whether they had been properly processed. The accused, a 48-year-old man, claimed financial difficulties forced him to store the remains instead of cremating them, citing debts of around £90,000 (approximately €105,000). He argued that clients often failed to pay, leaving him unable to meet his obligations. However, prosecutors disputed this explanation, asserting that the defendant had acted on personal whim, using funds for his own benefit or others’. They stated that the company's financial situation was not as dire as he claimed, suggesting that the lack of proper procedures stemmed from negligence rather than necessity. During the hearing, a prosecutor described the scene as resembling “the set of a horror film,” quoting a former employee who had witnessed the disturbing conditions. One affected family, that of Jasmine Beverley, shared her experience with the BBC. Her son, Sunny, died shortly after birth in May 2022. She had trusted the funeral director, whom she described as “sympathetic” and “respectful.” When she learned that Sunny’s remains were still in a brown envelope on the floor of the funeral home, despite expectations that they would have been cremated, she felt devastated. “I had to accept that he was still there, almost two years after the funeral.” The court proceedings will include statements from over 100 grieving relatives, many of whom plan to advocate for stricter regulations governing funeral directors. Currently, in England and Wales, there is no requirement for a license to operate as a funeral director. However, since March 2025, Scotland has implemented a code of conduct for the profession. Advocates argue that such measures could prevent future cases of improper handling of remains. As the trial progresses, attention will likely shift toward broader reforms within the funeral industry. With public outrage mounting over the alleged misconduct, calls for greater oversight and accountability are growing. The outcome of this case may influence policy changes aimed at ensuring that deceased individuals receive the dignity and care they deserve. For now, the focus remains on the legal process and the impact it has on those directly affected.

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Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Mittevor 5 Std.
Schock für Angehörige: Leichen in Regalen gelagert und nicht bestattet

Ein britischer Bestatter steht vor Gericht, weil er angeblich Dutzende von Leichen in Regalen gelagert hat, anstatt sie wie vereinbart zu verbrennen. Der Besitzer eines Bestattungsunternehmens in Hull wurde bereits im April wegen mehrfacher Vorwürfe einschließlich Diebstahl und Betrug verurteilt. Die Polizei entdeckte 31 Leichen in einem Kühlraum, der Monate zuvor verbrannt werden sollte, einschließlich der Überreste eines zweijährigen Kindes, das dort seit zwei Jahren gelagert war. Über 100 Urnen mit Asche wurden auch gefunden. Der Bestattungsdirektor behauptete, finanzielle Schwierigkeiten hätten ihn gezwungen, gegen die Vorschriften zu handeln, aber die Staatsanwälte bestritten dies und erklärten, er habe übermäßige persönliche Ausgaben getätigt. Verwandte des Verstorbenen äußerten Schock, als sie erfuhren, dass die Überreste ihrer Angehörigen nicht ordnungsgemäß behandelt wurden. Einige Familienmitglieder und Abgeordneten fordern nun Änderungen der geltenden Vorschriften, da in England und Wales keine Lizenz als Bestattungsdirektor erforderlich ist.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über einen Rechtsstreit, in dem ein Bestatter gegen die Vorschriften verstoß, indem er mit menschlichen Überresten unpassend umging.

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