Der Oberste Gerichtshof Indiens stellte fest, dass die Ermittlungsbehörden häufig Maßnahmen gegen Personen in Machtpositionen verzögern, aber gegen gewöhnliche Bürger schnell handeln. Diese Bemerkung kam während Anhörungen im Zusammenhang mit dem Fall von Sumit Roy, dem persönlichen Assistenten von Trinamool Congress MP Abhishek Banerjee, im Zusammenhang mit dem Salboni-Land-Grabbing-Fall. Das Gericht hatte zuvor Roy's Verhaftung ausgesetzt und ihn um volle Kooperation gebeten. Senior Advokat Gopal Sankaranarayanan bemerkte, dass Roy's Verhör konzentrierte sich mehr auf seine Familie und politische Zugehörigkeit als die spezifischen Vorwürfe gegen ihn. Solicitor General Tushar Mehta argumentierte, dass Roy's ₹ 2 crore Einzahlung nur ein kleiner Teil größerer finanzieller Diskrepanzen sein könnte, unter Berufung auf Transfers an Leaps and Bounds Private Limited, eine mit Abhishek Banerjee verbundene Firma.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Beobachtungen des Obersten Gerichtshofs bezüglich des Verhaltens von Ermittlungsbehörden gegenüber Personen an der Macht im Vergleich zu gewöhnlichen Bürgern vor.




