Mijail Bonito, ehemaliger Berater für Migrationspolitik der zweiten Regierung von Präsident Sebastián Piñera, äußerte sich besorgt über die Art und Weise, wie der Fall der haitianischen Minderjährigen, die mit Charterflügen in das Land eingereist waren, behandelt wurde.
Während eines Interviews mit dem Radio Agricultura betonte Bonito, dass die Minderjährigen mit gesetzlichen temporären Aufenthaltsgenehmigungen des Nationalen Migrationsdienstes in das Land eingereist seien, was bedeutet, dass sie die Anforderungen der geltenden Vorschriften erfüllten.
Der Examinator wies darauf hin, dass die Kinder mit ordnungsgemäßen Dokumenten in das Land eingereist seien, einschließlich der Genehmigungen für die Familienzusammenführung, was bedeutet, dass die Eltern oder Erziehungsberechtigten die Verantwortung für das Wohlergehen der Kinder in Chile hätten. Bonito kritisierte die Art und Weise, wie die Situation gehandhabt wurde, und erklärte, dass der Alarm keine solide Grundlage habe, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Minderjährigen noch nicht im Land lokalisiert worden seien. Seiner Meinung nach habe die mangelnde aktive Suche seitens der Behörden zu einer falschen Wahrnehmung der Krise geführt, obwohl es in Wirklichkeit keine Beweise dafür gebe, dass die Kinder verschwunden oder in Gefahr seien.
Außerdem erwähnte Bonito, dass es Verwaltungsregister gibt, die zur Aufspürung der Kinder und ihrer Familien beitragen könnten. Er betonte, dass er Informationen über die Pässe der Eltern, ihre Wohnsitznummern und ihre letzten registrierten Adressen habe, was darauf hindeutet, dass es möglich sei, Minderjährige zu identifizieren, wenn eine systematische Suche durchgeführt wird.
Während eines weiteren Interviews in der Sendung Desde la Redacción de La Tercera stellte Bonito erneut die Art und Weise in Frage, wie die Situation bewältigt wurde. Er erklärte, dass sie zu einer Krise geworden sei, wenn sie seiner Meinung nach nicht so aussah. Er erklärte, dass die haitianischen Minderjährigen mit Visa für temporären Aufenthalt zur Familienzusammenführung in das Land gekommen seien, was bedeutet, dass der Nationale Migrationsdienst die Pässe der Kinder überprüfen und bestätigen müsse, dass ihre Eltern endgültig in Chile wohnen oder chilenische Staatsbürger sind. Darüber hinaus müssten die Eltern nachweisen, dass sie ihre Kinder im Land finanziell unterstützen können.
Bonito wies darauf hin, dass der Prozess zur Erlangung dieser Visa zwischen 180 Tagen und einem Jahr dauert, und sobald sie genehmigt wurden, erhalten die Minderjährigen einen temporären Aufenthalt, der für zwei Jahre gültig ist.
Der Ex-Regierungschef kritisierte die Art und Weise, wie der Alarm ausgelöst wurde, der durch die Anwesenheit von Erwachsenen ausgelöst wurde, die jeweils mehr als 10 Minderjährige mitbrachten. Laut Bonito waren diese Erwachsenen von den Eltern der Minderjährigen autorisierte Verantwortliche und stellten die erforderlichen Dokumente der internationalen Polizei vor.
Schließlich stellte Bonito die Schnelligkeit in Frage, mit der die Entscheidung getroffen wurde, eine von der Ministerin María Jesús Wulf koordinierte Arbeitsgruppe zu gründen. Seiner Meinung nach hätte man mit größerer Schnelligkeit handeln sollen, indem man wichtige Institutionen wie das Zivilregister und die Gemeinden konsultierte, um festzustellen, ob die Kinder in Schulen eingeschrieben waren oder ob es eine Registrierung ihrer Anwesenheit im Land gab.
Die chilenischen Behörden haben auf die Situation mit einer Reihe von Maßnahmen reagiert, die darauf abzielen, den Fall zu untersuchen und die Sicherheit der Minderjährigen zu gewährleisten.Die Contraloría hat eine Untersuchung über die Praktiken des Servicio Nacional de Migraciones eingeleitet, während die Ministerin María Jesús Wulf eine interinstitutionelle Taskforce geleitet hat, um die Kinder zu lokalisieren und sicherzustellen, dass die Migrationsvorschriften eingehalten werden.
Obwohl mehrere Minderjährige in den Tagen nach dem Skandal gefunden wurden, bleibt die Situation heikel, und die Behörden suchen weiterhin nach klaren Antworten darauf, wie die Kinder mit nicht vollständig legalisierten Dokumenten in das Land einreisen durften.
In der Zwischenzeit beobachten die internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsorganisationen die Situation weiter und hoffen, dass die chilenischen Behörden Transparenz und Klarheit über die Tatsachen schaffen.
2 Berichte
La TerceraUnabhängig🔒MitteFaktentreue 80Objektivität 70vor 14 Tagen Mijail Bonito, ehemaliger Berater für Migrationspolitik im Fall haitianischer Kinder: Wir halten sie für vermisst ohne SucheMijail Bonito, ehemaliger Berater für Migrationspolitik unter Präsident Sebastián Piñera, kritisierte den Alarm über Kinder aus Haiti, die durch vorübergehende Aufenthaltsgenehmigungen nach Chile einreisten. Er argumentierte, dass die Kinder mit ordnungsgemäßen Dokumenten einreisten, und stellte in Frage, ob die Nationale Migrationsdirektion erhebliche Fehler gemacht oder mit Absicht gehandelt habe. Bonito schlug vor, dass die Behörden Kinder als vermisst erklären, ohne gründliche Durchsuchungen durchzuführen, und stellte fest, dass ein einziger Besuch von Beamten keine Durchsuchung darstellt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Aussagen eines ehemaligen Regierungsbeamten, der die derzeitigen Migrationsverfahren kritisiert, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 70): The article presents the ex-advisor’s perspective on the issue, including his criticism of the alarm raised without thorough search efforts. While factual, it frames the situation as less concerning than others might suggest, showing some bias in tone.
La TerceraUnabhängig🔒Rechtsvor 11 Tagen Mijail Bonito und der Fall von haitianischen Minderjährigen: "Es hat eine Art massiver Alarm ausgelöst (...) Wir haben ein Ereignis als Krise bezeichnet, das es nicht zu sein scheint"Mijail Bonito, ehemaliger Berater für Migrationspolitik unter Präsident Sebastián Piñera, kritisierte den Umgang mit der Situation haitianischer Minderjähriger, die Chile über Charterflüge betreten hatten. Er argumentierte, dass das Ereignis fälschlicherweise als "Krise" bezeichnet wurde, obwohl es keine solche zu sein schien. Bonito erklärte, dass diese Kinder mit vorübergehenden Aufenthaltsgenehmigungen für die Familienzusammenführung ankamen, was eine Überprüfung durch den nationalen Migrationsdienst Chiles erfordert. Er wies darauf hin, dass es zwar Bedenken gab, dass Erwachsene mehrere Minderjährige in das Land brachten, diese Personen jedoch die entsprechende Genehmigung der Eltern der Kinder hatten. Er hob jedoch Probleme mit dem vorherigen Leiter des Migrationsdienstes, Luis Thayer, hervor, der angeblich rechtliche Verfahren durch die Flexibilisierung der Dokumentationsanforderungen umgangen habe. Dies führte zu einem vorläufigen Auditbericht, der darauf hindeutete, dass einige Dokumente zum Zeitpunkt der Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen nicht ordnungsgemäß legalisiert waren.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel beschreibt die Situation als eine übertriebene Reaktion der Behörden und kritisiert die Migrationspolitik der vorherigen Regierung, die angeblich rechtswidrig gehandelt hat.
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