Die Umweltorganisation Alpe Adria Green und die Bürgerinitiative für sauberes Trinkwasser setzen sich weiterhin gegen die Fortsetzung des C0-Pipeline-Baus ein und kritisieren die Diskreditierung der Zivilgesellschaft. In einem offenen Brief an Premierminister Janez Janša warnen sie davor, die Öffentlichkeit in Bezug auf die europäische Finanzierung in die Irre zu führen und fordern die sofortige Einstellung des Projekts, das die kritische Trinkwasserinfrastruktur für 400.000 Menschen bedroht. Sie argumentieren, dass das falsche Verständnis in der Öffentlichkeit darin besteht, dass die Fertigstellung der C0-Pipeline ausschließlich notwendig ist, um europäische Mittel zu sichern, aber das eigentliche Problem liegt in fehlenden Ballungsräumen und Haushaltsverbindungen im Süden von Ljubljana. Selbst wenn sie abgeschlossen werden, könnten europäische Mittel aufgrund unerfüllter Bedingungen im Zusammenhang mit Ballungsräumen verloren gehen. Die Umweltschützer und die Umweltinitiative behaupten, dass europäische Mittel ein "verfassungswidriges und unprofessionelles" Projekt nicht rechtferten können, indem sie betonen, dass die Risiken für Trinkwasser besonders bei extremer Dürrege zunehmen inakzebar sind.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Widerstand gegen die C0-Pipeline als eine Angelegenheit des Umweltschutzes und verfassungsrechtlicher Belange und kritisiert die Regierung und die lokalen Behörden für ihre Handhabung des Projekts.






