Südkorea hat Pläne angekündigt, zahlreiche Verwaltungsorgane, darunter die Nationalversammlung, Ministerien und staatliche Institutionen, ab 2027 aus dem Großraum Seoul zu verlegen. Diese Initiative steht im Einklang mit dem Ziel der Regierung Lee Jae Myung, eine ausgewogene regionale Entwicklung zu fördern. Premierminister Han Seong-sook erklärte, dass etwa 350 staatliche Agenturen mit Sitz in Seoul im Rahmen breiterer Infrastrukturprojekte wie der Fertigstellung eines Präsidentenbüros bis 2029 und eines Parlamentskomplexes bis 2033 in Sejong, der vorgeschlagenen Verwaltungshauptstadt, umziehen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Umsiedlungsplan als eine politische Entscheidung, die mit den Zielen der gegenwärtigen Regierung übereinstimmt, ohne die Politik offen zu loben oder zu kritisieren.






