Zwei jüngste Diebstähle haben bedeutende kulturelle Artefakte ins Visier genommen, was einen schwierigen Sommer für das künstlerische Erbe markiert. Der erste ereignete sich im Archäologischen Museum von Villena, wo Diebe eine große Sammlung von Schmuck aus der Bronzezeit im Wert von rund 10 Kilogramm, darunter Gold, Silber, Eisen und Bernstein, stahlen. Dieser Schatz wurde 1963 vom Archäologen Jose Maria Soler entdeckt und stammt aus etwa 1000 v. Chr. Kurz darauf kamen zwei Diebe als regelmäßige Besucher in das MAK Museum of Applied Arts in Wien ein und nutzten einen Hammer, um in eine Ausstellungskasse einzubrechen, um eine Halskette zu stehlen, die einst der Königin Nazli von Ägypten gehörte. Die Halskette, die aus über 200 Karat Diamanten besteht und 1939 von Van Cleef & Arpels hergestellt wurde, hat einen geschätzten Wert von 3,7 Millionen Euro.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über Diebstähle kultureller Artefakte, ohne sich zu politischen Fragen zu äußern.




