Die Zahl der unter der Armutsgrenze lebenden Kinder in Polen ist laut Angaben des Zentralen Statistischen Amtes (GUS) auf 435.000 gestiegen. Dieser Anstieg ist auf die mangelnde Indexierung von Familienleistungen wie dem "500 plus" -Zuschuss und der Kindergeldzahlungen zurückzuführen. Im Jahr 2025 lebten fast zwei Millionen Polen in extremer Armut, definiert als Einkommen unterhalb des Existenzminimums. Der Prozentsatz der Menschen, die nicht in der Lage waren, grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung und Gesundheitsversorgung zu decken, erreichte 5,3%, gegenüber 5,2% im Vorjahr. Nach Schätzungen des European Anti-Poverty Network (EAPN) stieg die Zahl der Kinder in extremer Armut im vergangenen Jahr um 20%. Professor Ryszard Szarfenberg von der Universität Warschau erklärt, dass der Anstieg der Armutsraten im Jahr 2023 auf die mangelnde Anpassung dieser Leistungen während der hohen Inflation zurückzuführen ist.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betont die negativen Auswirkungen des Versagens der Regierung, die Sozialleistungen zu indizieren, was zu einer Zunahme der Kinderarmut geführt hat.





