Die italienische Regierung unter der Leitung des Innenministers Matteo Piantedosi plant, auf der Tagung des Europäischen Rates die Schaffung neuer Migrantenrückführungszentren in Afrika nach dem Vorbild Albaniens vorzuschlagen. Diese Zentren würden mit europäischen Mitteln finanziert und hauptsächlich in Ländern wie Ruanda, Ghana, Senegal, Tunesien, Libyen, Mauretanien, Ägypten, Uganda, Usbekistan, Armenien, Montenegro und Äthiopien angesiedelt sein. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Rückführung irregulärer Migranten zu verbessern. Darüber hinaus strebt Italien eine strengere Umsetzung des GSP+-Programms an, das Präferenztarifvorteile an die Zusammenarbeit bei der Rückübernahme von Bürgern, die sich illegal in der EU aufhalten, bindet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorschlag der italienischen Regierung, ohne ihn offen zu unterstützen oder zu kritisieren, wobei er einen ausgewogenen Ton beibehält.






