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Risiko für ältere Menschen – Pflegeheime kontrollieren erst seit Kurzem auf Legionellen
CH🏛️ PolitikMittevor 10 Tagen

Risiko für ältere Menschen – Pflegeheime kontrollieren erst seit Kurzem auf Legionellen

Ein Bericht aus dem Jahr 2025 hat Mängel in vielen Schweizer Pflegeheimen bezüglich der Kontrolle auf Legionellen festgestellt. Seitdem wurden die Kontrollmaßnahmen verstärkt. Das Risiko, an einer Legionellen zu erkranken, nimmt mit dem Alter deutlich zu, weshalb Pflegeheime besondere Aufmerksamkeit benötigen. Der Bericht zeigte, dass die Hälfte der kontrollierten Pflegeheime ein unzureichendes Selbstkontrollsystem hatte und bei fast einem Viertel der Einrichtungen der maximalen Legionellenengrenzwert überschrieben wurde. In einigen Pflegeheimen wie dem Maison de Vessy in Genf wurden strenge Maßnahmen eingeführt, darunter eine hohe Warmwassertemperatur, regelmäßige thermische Desinfektion und Entkalkung der Anlagen alle fünf Jahre. Maßnahmen zielen darauf ab, das Wachstum von Legionellen im Wassersystem zu verhindern.

Ein neuer nationaler Bericht hat alarmierende Mängel in Schweizer Pflegeheimen hinsichtlich Legionellenbekämpfung aufgedeckt, was ein wachsendes Risiko für ältere Bewohner hervorhebt. Die Ergebnisse wurden im August 2026 veröffentlicht, nach einer umfassenden Überprüfung, die im Jahr 2025 durchgeführt wurde. Der Bericht ergab, dass die Hälfte der inspizierten Pflegeheime unzureichende Selbstüberwachungssysteme hatte, während fast ein Viertel die maximal zulässigen Legionellenkonzentrationswerte überschritt. Diese Enthüllungen haben seit Anfang 2026 zu einer verstärkten Kontrolle und strengeren Inspektionen geführt, wobei einige Einrichtungen strengere Protokolle implementierten, um die Bedrohung abzumildern.

Das Problem liegt in der komplexen Infrastruktur vieler Pflegeheime, die oft große Gebäude mit ausgedehnten Wasserleitungsnetzwerken haben. Die Häufigkeit der Nutzung variiert je nachdem, ob einzelne Räume belegt sind, was es schwierig macht, einen konstanten Wasserfluss zu halten und Stagnation zu verhindern, ein Schlüsselfaktor für die Legionellenverbreitung. Als Reaktion darauf haben mehrere Institutionen, einschließlich des Maison de Vessy in Genf, strenge Maßnahmen zur Gewährleistung sicherer Wasserbedingungen eingeführt. In dieser Einrichtung wird warmes Wasser zwischen 55 und 60 Grad Celsius gehalten, wobei wöchentliche thermische Desinfektionsprozesse durchgeführt werden, bei denen das Wasser auf 80 Grad erhitzt wird, um Bakterien zu beseitigen.

Darüber hinaus wird das System alle fünf Jahre dekalcifiziert, um einen Mineralabbau zu verhindern. Raoul Schrumpf, Generaldirektor des Maison de Vessy, erklärte, dass in den entferntesten Räumen Stichproben durchgeführt werden, um sowohl die richtige Wassertemperatur als auch die Abwesenheit von stagnierendem Wasser in langen Rohrleitungen zu bestätigen. Die Anlage besteht aus vier separaten Gebäuden, von denen jedes Kilometer Rohrleitungen aufweist, was das Ausmaß der Herausforderung für solche Institutionen unterstreicht. In allen Räumen sorgen die Mitarbeiter dafür, dass vor und nach längerer Abwesenheit fünf Minuten lang heißes Wasser sowohl in der Dusche als auch in der Spüle fließt, gefolgt von einer Belüftung, um Feuchtigkeit und potenzielles Bakterienwachstum zu reduzieren.

Legionellen können zwei verschiedene Krankheitsformen verursachen: die schwere Legionärerkrankung und das mildere Pontiac-Fieber. Die Legionärerkrankung manifestiert sich typischerweise zwei bis zehn Tage nach der Infektion mit Symptomen wie Fieber, Husten, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen, die möglicherweise zu schweren Lungeninfektionen führen. Pontiac-Fieber verursacht hingegen grippeähnliche Symptome, die normalerweise innerhalb weniger Tage verschwinden. Das Risiko, an Legionärerkrankung zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter, insbesondere bei Männern, Rauchern und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Nach Angaben von Patrick Edder, einem Chemiker aus dem Kanton Genf, hat sich die Situation seitdem verbessert. Während es 2018 und 2019 zahlreiche Inspektionen gab, führten nur sehr wenige Einrichtungen zu dieser Zeit Selbstkontrollverfahren durch. Bis 2023 hatten fast alle Einrichtungen Selbstkontrollsysteme etabliert, obwohl bestimmte Mängel bestehen bleiben.

Da der Fokus auf Legionellenprävention zunimmt, werden weitere Verbesserungen bei der Überwachung von Praktiken und der Infrastrukturwartung erwartet. Pflegeheimverwalter und Gesundheitsbeamte arbeiten zusammen, um Protokolle zu verfeinern, die Transparenz zu verbessern und letztendlich das Wohlbefinden älterer Bewohner zu schützen.

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2 Berichte

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 75Objektivität 80vor 10 Tagen
Risiko für ältere Menschen – Legionellen: Pflegeheime kontrollieren sich erst seit Kurzem

Ein nationaler Bericht aus dem Jahr 2025 ergab erhebliche Mängel in den Schweizer Pflegeheimen hinsichtlich der Legionellenbekämpfung. Die Hälfte der inspizierten Einrichtungen hatte unzureichende Selbstüberwachungssysteme und fast ein Viertel überschritt die maximal zulässige Legionellengrenze. Das Risiko, an Legionellenkrankheit zu erkranken, steigt signifikant mit dem Alter, was ältere Bewohner besonders anfällig macht. In Genf hat das Pflegeheim Maison de Vessy strenge Protokolle zur Verhinderung des Legionellenwachstums implementiert, darunter die Aufrechterhaltung von warmem Wasser bei Temperaturen zwischen 55 und 60 Grad Celsius, wöchentliche thermische Desinfektion bei 80 Grad und Entkalkung der Geräte alle fünf Jahre. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, sicherzustellen, dass Wasser in langen Rohrnetzen nicht stagniert und das Risiko einer bakteriellen Verbreitung reduziert wird.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die tatsächlichen Ergebnisse eines nationalen Berichts und beschreibt die spezifischen Maßnahmen, die von einem Pflegeheim in Genf ergriffen wurden.

Warum Faktentreue (75): The article reports on a 2025 national report identifying deficiencies in Swiss nursing homes regarding Legionella control. It mentions that half of inspected facilities had inadequate self-control systems and nearly a quarter exceeded permissible Legionella limits. These figures align with the cros

Warum Objektivität (80): The article presents information neutrally, citing statistics and expert quotes without apparent bias. It explains the risks and the measures being taken without overtly promoting any particular viewpoint, maintaining a balanced tone.

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Risiko für ältere Menschen – Pflegeheime kontrollieren erst seit Kurzem auf Legionellen

Ein Bericht aus dem Jahr 2025 hat Mängel in vielen Schweizer Pflegeheimen bezüglich der Kontrolle auf Legionellen festgestellt. Seitdem wurden die Kontrollmaßnahmen verstärkt. Das Risiko, an einer Legionellen zu erkranken, nimmt mit dem Alter deutlich zu, weshalb Pflegeheime besondere Aufmerksamkeit benötigen. Der Bericht zeigte, dass die Hälfte der kontrollierten Pflegeheime ein unzureichendes Selbstkontrollsystem hatte und bei fast einem Viertel der Einrichtungen der maximalen Legionellenengrenzwert überschrieben wurde. In einigen Pflegeheimen wie dem Maison de Vessy in Genf wurden strenge Maßnahmen eingeführt, darunter eine hohe Warmwassertemperatur, regelmäßige thermische Desinfektion und Entkalkung der Anlagen alle fünf Jahre. Maßnahmen zielen darauf ab, das Wachstum von Legionellen im Wassersystem zu verhindern.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet sachlich über die Problematik von Legionellen in Pflegeheimen und beschreibt Maßnahmen, die in einigen Einrichtungen ergriffen wurden.

Warum Faktentreue (75): This article mirrors the content of the first one, reporting on the 2025 national report and the subsequent increased inspections. It includes similar statistics and quotes from the same technical leader at the Geneva nursing home, consistent with the cross-source consensus. However, the text appear

Warum Objektivität (80): The tone remains neutral, presenting facts and expert statements without evident bias. The structure and content are consistent with the first article, maintaining a balanced approach to the issue.

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