Der 38-jährige kroatische Staatsbürger Denis Vejzović befindet sich derzeit im Koma in einem Krankenhaus in Cork, Irland, nachdem er Anfang des Monats an einem Hirnaneurysma gelitten hat. Seine Familie sucht dringend Hilfe, um eine andere medizinische Einrichtung zu finden, die seine Behandlung fortsetzen kann, da Ärzte angedeutet haben, dass sie der Meinung sind, dass weitere Lebenserhaltung unnötig ist. Die Situation hat die Familie in einen verzweifelten und emotionalen Kampf versetzt, da die Zeit knapp wird, während sie gegen die Uhr wetteifern, um alternative Pflege zu sichern. Denis, der seit über einem Jahrzehnt in Irland lebt und arbeitet, wurde am 7. Juli nach plötzlichen Symptomen von Schwindel und Sehverlust ins Krankenhaus eingeliefert.
Nach dem Frühstück mit seiner Frau brach er zusammen und wurde in die Notaufnahme eingeliefert. Es folgte eine Operation, aber seitdem befindet er sich im Koma und benötigt lebenserhaltende Geräte. Sein Zustand wird seit fast einem Monat ständig überwacht, obwohl jüngste Gespräche mit medizinischem Personal darauf hindeuten, dass die Aussichten düster sind. Laut Berichten der Familie äußerten die Ärzte aufgrund seiner Krankengeschichte Skepsis bezüglich der Erholungschancen von Denis. Sie behaupten, dass die Fortsetzung der Behandlung mit lebenserhaltenden Geräten wenig Nutzen bringt und dass sie erwägen, ihn vom Apparat zu trennen. Diese Entscheidung liegt jedoch nicht in der Kontrolle der Familie.
Die Familie beschrieb die Gespräche mit dem medizinischen Team als emotional belastend. Ein Verwandter erzählte, dass die Ärzte bei einem jüngsten Treffen klarstellten, dass sie innerhalb der nächsten 72 Stunden keine Veränderung in Denis Zustand erwarten. Sie planen, sich erneut mit einem Neurochirurgen und dem medizinischen Team zu treffen, um die nächsten Schritte zu bestimmen.
Trotz der düsteren Prognose hofft die Familie, dass es noch eine Chance auf Besserung gibt. Sie glauben, dass Denis Anzeichen von Bewusstsein zeigt, auch wenn nur minimal. Seine Mutter teilte mit, dass sie erlebt hat, wie er blinzelte und auf ihre Anwesenheit reagierte, obwohl diese Momente flüchtig sind. Sie fügte hinzu, dass das medizinische Team trotz des schwierigen Gesprächs die Möglichkeit nicht ausschloss, Denis anderswohin zu verlegen, wenn eine geeignete Einrichtung gefunden werden kann. Als Reaktion auf die Krise hat die Familie eine Spendenaktion über GoFundMe gestartet, um die Kosten für den Transport von Denis in ein anderes Land zur weiteren Behandlung zu decken.
Die Spenden können auf die Deckung der Kosten für medizinischen Transport und damit verbundene Dienstleistungen gerichtet werden. Die Kampagne hebt die Dringlichkeit der Situation und die Notwendigkeit einer sofortigen Hilfe hervor. Während die Familie weiterhin nach Lösungen sucht, bleiben die weiteren Auswirkungen des Falles unklar. Die Situation unterstreicht die komplexen ethischen und rechtlichen Erwägungen rund um die Pflege am Lebensende und die Rolle der medizinischen Fachkräfte bei der Entscheidungsfindung.
Die kommenden Tage werden wahrscheinlich noch mehr Unsicherheit mit sich bringen, aber die Familie bleibt entschlossen, Denis die bestmögliche Überlebenschance zu geben.
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