Der Eiffelturm wurde nach einem Streik von Angestellten wiedereröffnet, die über den Ausschluss weiblicher Kollegen während eines Besuchs einer indischen Religionsgruppe verärgert waren. Die Gruppe hatte gefordert, dass Frauen während ihres Besuchs "verborgen" sein sollten, was zu Kontroversen führte. Die CGT-Gewerkschaft bezeichnete die Situation als ernst und im Widerspruch zu den Gleichheitswerten, was zur Schließung des Wahrzeichens für Touristen führte. Das Management des Eiffelturms bestätigte die Anfrage der indischen Delegation, erklärte jedoch, dass solche Bedingungen nicht akzeptiert werden sollten. Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire verurteilte den Vorfall und kündigte eine Untersuchung an. Die indische Gruppe BAPS entschuldigte sich, versuchte jedoch, Kritik herunterzuspielen und erklärte, dass kein Zugang verweigert wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven, die Besorgnis der Mitarbeiter über Diskriminierung und die Entschuldigung der indischen Gruppe, ohne offen eine Seite zu begünstigen.



