Der Artikel behandelt das Aprilpaket, eine umfassende Reihe von Verfassungsreformen, die für Bosnien und Herzegowina vorgeschlagen wurden, um die zentralen staatlichen Institutionen im Verhältnis zu den Einheiten zu stärken. Die Reformen beinhalteten die Einrichtung eines einzigen Präsidenten, zwei vom nationalen Parlament gewählten Vizepräsidenten und die Schaffung eines Premierministeramts zur Führung der Exekutive mit Ministern aus dem Ministerrat. Die Abgeordnetenkammer von Bosnien und Herzegowina hätte sich verdoppelt, mit drei Sitzen, die Vertretern aus "Anderen" Gruppen zugewiesen wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über das Aprilpaket und beschreibt sowohl seine Bestimmungen als auch die Gründe für sein Scheitern, einschließlich gegensätzlicher Ansichten verschiedener politischer Einheiten.





