Der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, gab bekannt, dass im Zuge umfangreicher Restaurierungsarbeiten fast 9 Kilometer lange, bisher verborgene Tunnel unterhalb der Hagia Sophia, der Großen Moschee in Istanbul, freigelegt werden. Ungefähr 3.000 Tonnen Schlamm und Trümmer wurden von der Baustelle entfernt, wodurch historische Wasserkanäle und unterirdische Kammern freigelegt wurden, die Einblicke in die frühere Infrastruktur der Stadt geben. Ersoy bezeichnete das Projekt als die umfassendste Maßnahme in der Geschichte des Gebäudes unter der türkischen Republik und wies darauf hin, dass auch Arbeiten zur Verstärkung der Hauptkuppel und der östlichen Kuppel durchgeführt werden. Der Minister betonte, dass die Arbeiten auf Empfehlungen eines wissenschaftlichen Gremiums basieren und darauf abzielen, die ursprünglichen Merkmale des Bauwerks zu erhalten und gleichzeitig den Zugang für die Öffentlichkeit zu gewährleisten. Diese Entdeckungen unterstreichen die komplexen historischen Schichten des Geländes, das 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich ausschließlich auf offizielle Aussagen des Kulturministeriums bezüglich eines Projekts zur Erhaltung des kulturellen Erbes und präsentiert sachliche Informationen über archäologische Funde, ohne parteiische Formulierungen oder kritische Wertungen zu verwenden.




