Die Zahl der gemeldeten Hassverbrechen gegen Ukrainer in Polen stieg im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 um 30% laut neu veröffentlichten Polizeidaten. Der Anstieg folgt auf mehrere hochkarätige Vorfälle mit verbalen und physischen Angriffen auf Ukrainer, die die größte Einwandererbevölkerung Polens ausmachen. Experten vermuten, dass diese Verbrechen aufgrund der Angst unter den Opfern erheblich unterberichtet werden. Der Anstieg fällt mit der zunehmenden antiukrainischen Rhetorik bestimmter politischer Gruppen zusammen, einschließlich rechtsextremer Parteien und der Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS).
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die zunehmenden Hassverbrechen gegen Ukrainer hervorgehoben, das Thema im Kontext der politischen Rhetorik und der Aktionen von rechtsextremen und Oppositionsparteien gestellt und Experten zitiert, die vor der giftigen Atmosphäre warnen, die durch eine solche Rhetorik geschaffen wird.





