Die Grenzschutzbeamten der Vereinigten Staaten widerrufen Touristenvisa mexikanischer Mütter, die in den Vereinigten Staaten Geburt gaben, unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Belastung. Das Problem hat bei Bewohnern auf beiden Seiten der Grenze Alarm ausgelöst, wobei einige einen spürbaren Rückgang des grenzüberschreitenden Verkehrs aufgrund der Angst vor dem Verlust ihres rechtlichen Status berichteten.
Sie betonte, dass sie für die Geburten ihrer Kinder in einem Krankenhaus in El Paso bezahlt habe und nie öffentliche Hilfe in Anspruch genommen habe. Ähnliche Berichte sind online verbreitet und werfen Bedenken über die Fairness und Rechtmäßigkeit solcher Handlungen auf. Der lokale Einwanderungsanwalt Arturo Vázquez hat betroffene Mütter aufgefordert, die Grenze für die nächsten Monate zu überqueren, bis die American Civil Liberties Union (ACLU) eine Klage gegen die Politik einreicht. Er erklärte, dass die von Ex-Präsident Donald Trump erlassene Anordnung, die zu einer erhöhten Visa-Rücknahme führte, verfassungswidrig ist. Vázquez hat Betroffenen kostenlose Rechtshilfe angeboten und innerhalb eines einzigen Tages Anrufe von 94 Personen erhalten.
In Tijuana, Baja California, sind ähnliche Bedenken aufgetaucht. Die Bewohner haben einen Rückgang des Fußgängerverkehrs an den Grenzübergängen festgestellt, insbesondere bei den aus der Region stammenden. Viele befürchten, dass das Überschreiten der Grenze aufgrund der sogenannten "Tourismus der Geburt"-Politik zur Stornierung ihrer Touristenvisa führen könnte, da sie eine finanzielle Belastung für die öffentlichen Ressourcen darstellen.
Rechtskenner, die sich auf Migrationsfragen spezialisiert haben, haben bestätigt, dass in den letzten Tagen mindestens 90 Fälle gemeldet wurden, bei denen Personen, deren Visa widerrufen wurden, weil ihre Kinder in den Vereinigten Staaten geboren wurden, beteiligt waren. Diese Fälle belegen ein breiteres Durchsetzungsmuster unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Trump, das eine Zunahme von Visa-Stornierungen für Nicht-Bürger, die im Land geboren haben, zur Folge hatte.
Berichten zufolge wurden einige von ihnen für längere Zeit ohne Erklärung inhaftiert, was Fragen zur Rechtmäßigkeit des Verfahrens aufwirft. Advocacy-Gruppen und Rechtsanwälte argumentieren, dass die Politik die Grundrechte verletzt und den Grundsatz der gerechten Behandlung nach internationalem Recht untergräbt.
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