Die österreichische Kaufhauskette Galeria hat erneut die Insolvenz angemeldet, obwohl die Geschäfte in ihren 83 Geschäften vorübergehend fortgeführt werden. Die Suche nach potenziellen Käufern hat offiziell begonnen, unterstützt von der Beratungsfirma Roland Berger. Der Interimsadministrator, Frank Kebekus, plant, jeden Laden einzeln zu bewerten, um seine finanzielle Rentabilität zu bestimmen. Galeria hat in den letzten Jahren mehrere Insolvenzen erlitten, darunter unter früherem Besitz der jetzt bankrotten Signa Group, die mit dem Investor René Benko verbunden ist. Aktuelle Bemühungen beinhalten Verhandlungen mit der US-amerikanischen Investmentfirma Gordon Brothers zur Finanzierung, die zuvor bis zu 160 Millionen Euro an Krediten bereitgestellt hat, die durch das Inventar von Galeria gesichert sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine sachliche Darstellung der finanziellen Situation von Galeria, seiner Insolvenzgeschichte und der laufenden Restrukturierungsbemühungen.





