Die Europäische Union hat eine Rekordstrafe von 4,1 Milliarden Euro gegen die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, wegen wettbewerbswidriger Praktiken im Zusammenhang mit ihrer Suchmaschine aufrecht erhalten. Dies ist die höchste Strafe, die die EU jemals für Marktmissbrauch verhängt hat. Die Geldstrafe ist zwar erheblich, stellt jedoch einen kleinen Teil des jährlichen Umsatzes von Google dar, der 400 Milliarden Dollar übersteigt. Das Urteil kommt nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten, wobei die EU-Kommission 2018 erstmals festgestellt hat, dass die Praktiken von Google illegal waren. Die Entscheidung unterstreicht das Engagement der EU, die Wettbewerbsregeln auch gegen große Technologieunternehmen durchzusetzen. Darüber hinaus hat die EU ein neues Gesetz, den Digital Markets Act (DMA), eingeführt, das große Technologieunternehmen verpflichtet, ihr Verhalten sofort anzupassen, anstatt auf langwierige Gerichtsverfahren zu warten. Aktuelle Untersuchungen konzentrieren sich auch auf die Verpflichtung von Google, Informationen wie Klickdaten mit Wettbewerbern zu teilen, wobei eine endgültige Entscheidung am 27. Juli erwartet wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Durchsetzung der EU-Wettbewerbsgesetze gegen Google in ausgewogener Weise dar und hebt sowohl die Rekordstrafe als auch den umfassenderen Rechtsrahmen hervor, der umgesetzt wird.





