Die Koalitionsregierung hat beschlossen, dass nur eine kleine Anzahl großer Unternehmen die Menschenrechte in ihren Lieferketten nach einem neuen Gesetz überwachen müssen. Diese Entscheidung folgt der EU-Lieferkettenrichtlinie, die von der deutschen CDU-Partei während der Verhandlungen geschwächt wurde. Die Richtlinie gilt jetzt nur für Unternehmen mit mindestens 5.000 Mitarbeitern und einem jährlichen globalen Nettoeinkommen von mehr als 1,5 Milliarden Euro, was bedeutet, dass etwa 150 Unternehmen betroffen sein werden. Kritiker argumentieren, dass diese Änderung bestehende Gesetze untergräbt und die Ursachen der wirtschaftlichen Schwäche in Deutschland nicht angeht.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die Verringerung der Vorschriften für die Lieferkette als eine negative Entwicklung und betont die Kritik von zivilgesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften und NGOs.




