Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat vorgeschlagen, Krokodile zur Bewachung palästinensischer Gefangener in israelischen Gefängnissen zu verwenden, um Fluchtvorfälle zu verhindern. Diese Idee ist von dem inzwischen geschlossenen "Alligator Alcatraz" Gefängnis in den Vereinigten Staaten inspiriert, in dem Alligatoren für die Sicherheit eingesetzt wurden. Der Plan beinhaltet die Änderung des rechtlichen Status von Nilkrokodilen, um ihre Verwendung in staatlichen Diensten zu ermöglichen. Während Ben-Gvir behauptet, dass dies die Kosten senken und die Sicherheit verbessern würde, werfen Kritiker ethische und rechtliche Bedenken auf, einschließlich potenzieller Risiken, die durch entkommene Krokodile und Anschuldigungen der Diskriminierung palästinensischer Gefangener bestehen. Kritiker argumentieren, dass der Vorschlag breitere Probleme von Misshandlung und Folter in israelischen Haftanstalten widerspiegelt. Trotz des Mangels an gemeldeten Fluchtvorfällen in den letzten Jahren bewegt sich das Projekt voran, mit Plänen, es im berüchtigten Ketot-Gefängnis zu testen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel hebt einen umstrittenen und extremen politischen Vorschlag eines rechtsextremen Ministers hervor und betont seine radikale Herangehensweise und die diskriminierenden Folgen, die sich aus dem Angriff auf palästinensische Gefangene ergeben.



