Die Zahl der Organisationen, Behörden und anderen Einrichtungen, die nach dem NIS2-Umsetzungsgesetz im Rahmen des NIS2-Regimes beim Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) registriert werden müssen, liegt deutlich unter den gesetzlichen Schätzungen. Statt der erwarteten 29.500 Registrierungen wurden am vergangenen Freitag nur 18.845 gemeldet. Das BSI identifizierte 6.490 "besonders wichtige Einrichtungen" und 12.355 "wichtige Einrichtungen". Die Bundesregierung hatte auf der Grundlage einer Schätzung des statistischen Amtes rund die Hälfte mehr Registrierungen erwartet. Ein BSI-Sprecher stellte fest, dass dieses Niveau im Allgemeinen zufriedenstellend ist, räumte jedoch ein, dass einige Einrichtungen die gesetzlichen Verpflichtungen nicht vollständig eingehalten haben. Die Registrierungszahlen blieben seit März, als die Registrierung eröffnet wurde, niedrig, mit nur 11.500 Registranten bei der ursprünglichen Frist. Das BSI erkennt die Komplexitäten bei der Ermittlung der Einhaltung, insbesondere für komplexe Unternehmensstrukturen, an und verlängerte die Registrierungsfrist am vergangenen Freitag.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über die Registrierungsraten nach der NIS2-Verordnung, ohne offen eine politische Einheit zu kritisieren oder zu loben.




