Präsident Cyril Ramaphosa betonte die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes für Migration während seiner Rede im Panafrikanischen Parlament und forderte Südafrika und andere afrikanische Nationen auf, Einwanderungsgesetze durchzusetzen und gleichzeitig die Rechte und die Würde von Migranten zu schützen. Er hob die wachsenden Bedenken hinsichtlich illegaler Migration und Anti-Migranten-Stimmungen hervor, die durch Fehlinformationen und Vorurteile angeheizt werden. Ramaphosa betonte, dass gesetzliche Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber nicht mit denen verwechselt werden sollten, die gegen Einwanderungsgesetze verstoßen, und sollten nicht als Sündenbock für gesellschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit und Kriminalität verwendet werden. Er forderte kollektive Maßnahmen zur Bekämpfung der Ursachen von Migration wie Konflikte, Armut und wirtschaftliche Ungleichheit und befürwortete die Schaffung von Bedingungen, in denen Migration freiwillig statt erzwungen ist. Darüber hinaus unterstrich er die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit in Fragen wie Wasser und demokratische Sicherheit.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Das Thema der Migration ist zwar politisch aufgeladen, doch stellt der Artikel eine ausgewogene Perspektive dar, indem er Präsident Ramaphosas Aufruf zur strikten Durchsetzung der Einwanderungsgesetze und zum Schutz der Rechte der Migranten zitiert.


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